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Herren Unsere Jugend Information Feiern International

28.05.2011 1.FC Union Berlin II -- WFC Corso 99/Vineta I 3:2 (2:0)

Die schon oft zitierten Personal-Probleme begleiteten
uns auch im letzten Spiel nach Köpenick.
Das eingeschränkte Aufgebot sorgte dafür, das sich von
Seiten der Aufstellung und der taktischen Varianten nicht
all zu viele Möglichkeiten anboten. Mario organisierte die
weit vorn stehende Abwehr zwar gut, so das die Unioner
immer wieder ins Abseits laufen mussten. Doch leider spielte
der Schieri in der achten Minute schon nicht mehr mit.
Er erkannte, den aus einer Abseits-Position erzielten
Führungstreffer der Unioner an. Und das sollte nicht seine
letzte merkwürdige Entscheidung bleiben. Unser schnell
aufgezogenes Konter-Spiel sorgte zunehmend für Gefahr
vor dem Tor der Gegner. Und man bemerkte sobald, das von
Tommy und Joschi (der sich selbst schon nach wenigen
Minuten zum Stürmer berief) große Gefahr ausging. Frei nach
dem Motto, erst "Mann dann Ball", brachte man uns immer
wieder aus dem aufkommenden Spielfluß. Und da war er
wieder, unser Schiedsrichter, zwei klare Foul-Spiele, an den
oben genannten, ignorierte er, und nahm uns somit die
Chance den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor dem Ende der
ersten Halbzeit, wollte Scherry sich lange Wege im letzten
Spiel ersparen, kam nicht aus seinem Tor, und Union geht
mit 2:0 in Front. Der Ordnung halber muss aber auch
erwähnt werden, das er bis dort hin und auch danach,
bei Aktionen wo der Gegner allein vor ihm auftauchte,
wie gewohnt kühlen Kopf bewahrte.
In der zweiten Hälfte dann ein taktischer Wechsel für
unser kleines Aufgebot. Bernd, der sich mit Joschi von
nun an als Stürmer präsentierte, sorgte für mehr
Bewegung in unserem Angriffs-Spiel. Da beide aber
eher in die Kategorie "Brecher" ein zu ordnen sind,
blieb die Fein-Abstimmung leider auf der Strecke.
Zu allem Überfluss erzielten die Gastgeber in der
65.Minute, mit einem Glücks-Schuss an die Unter-
Kannte der Latte, auch das in dieser Höhe bestimmt
nicht verdiente 3:0. Aber in der 78. Minute erzielte Tommy,
nach einer Flanke von Bernd, den längst fälligen
Anschluss-Treffer. Nur fünf Minuten danach markiert
Bernd, mit einem von ihm ungewohnten Kopfball das
3:2. Wieder keimt Hoffnung auf, aber in den verbleibenden
acht Minuten will trotz großen Bemühungen, nichts mehr
gelingen. Das Glück und der Schiedsrichter waren uns an
diesem Tag nicht wohl gesonnen, und somit blieb uns,
schon auf Grund der Unterzahl, das verdiente Remis
verweigert. Fazit der Saison: Dem in der Überschrift
genannten Grund zum Trotze, erreichten wir in unserem
ersten Bezirksliga-Jahr einen sehr guten achten
Tabellen-Platz, und können auf eine vorher nicht für
möglich gehaltene gute Saison zurück blicken.

Gleich direkt nach dem Spiel "ab in die Socken", und
los zu dem, auf unserem Platz wartenden, kalten Biere.
Auch die vom "Holzmichel" zubereiteten Grill-Spezialitäten
wurden nicht verachtet. Und so begann eine lange und
gemütliche Feier mit der zweiten Alt-Liga Mannschaft, der
ich auf diesem Wege, noch einmal recht herzlich zu ihrem
Aufstieg gratulieren möchte.
Auch auf mich wartete noch eine freudige Überraschung.
Der Vorstand übergab mir, mit netten Worten umrandet,
im Namen beider Mannschaften, zwei Präsente, die ich
dankbar entgegen nahm. Die mir aber den Abschied noch
schwerer machten. Ich tröstete mich aber gleich mit dem
Gedanken: Ich geh ja nicht weg, nur voraus. Ich will euch
nicht drohen. Ihr werdet ja alle bald fünfzig, und dann
sind wir wieder ein Team!

Viele der an diesem Abend geführten Gespräche, handelten
von der Zukunft der beiden Alt-Liga Teams. Alle möglichen
Varianten wurden lebhaft diskutiert. Ich bin mir aber sicher,
das der Vorstand, im einvernehmen mit den beiden
Teams, für alle Beteiligten, eine positive Lösung
finden wird.

Zu guter Letzt wünsche ich allen Mitgliedern und Mannschaften
des WFC-Corso-Vineta, schöne Ferien und viel Glück in der
neuen Saison.

Detlev Adam
Torschützen - Liste der Saison 2010/11

1. Ralf 14 Tore

2. Bernd 9 Tore

3. Tommy 7 Tore

4. Mischa 4 Tore

5. Olli 3 Tore

5. Joschi 3 Tore

6. Klausi 2 Tore

6. Deta 2 Tore

7. Max 1 Tor

7. Heiko 1 Tor

7. Mario 1 Tor

7. Markus 1 Tor

7. Andre` 1 Tor

6 Eigentore der Gegner

21.05.2011 WFC-Corso-Vineta I -- SC Alemania 06 I 6:0 (2:0)

Die zwei Gesichter dieser Sphinx-Truppe.
In der Vorwoche ließ man sich vom Tabellen-Zweiten
noch gnadenlos abschlachten, und heute zerlegt man
den direkten Aufstiegs-Konkurenten der Vorstädter in
Einzelteile. Schon nach vier Spielminuten sorgt Oli, mit
der Unterstützung des Rasensprengers, und der Mithilfe
des Gäste-Torstehers, für eine überraschende Führung.
Der vor dem Spiel bewässerte Kunst-Rasen, sollte noch
für weitere Unberechenbarkeiten sorgen. Aus einer nie
Gefahr aufkommen lassenden Abwehr heraus, kontrollierte
man dominant das Mittelfeld, und erarbeitete sich eine
Möglichkeit nach der anderen. Parallelen zu Spielen, bei
denen ähnlich viel Chancen ausgelassen wurden, rückten
ins Bewusstsein. Auch unser zweiter Treffer, durch Bernd,
benötigte noch die Mithilfe eines gegnerischen Abwehrspielers.
Egal, kurz vor dem Pausen-Pfiff war dieses Tor besonders
wichtig. Man beginnt die zweite Hälfte wie die erste beendet
wurde. Nur drei Minuten nach dem Wieder-Anpfiff erkämpft
sich Andre´im fallen den Ball, spitzelt diesen zu Ralf, und
der hat leichtes Spiel. 3:0. Wer nun glaubte das Alemannia
ihre Aufstiegs-Chance noch nutzen wollte, und einen Zahn
zulegt, sah sich getäuscht. Tempramentslos, ja fast lethargisch
ergab man sich seinem Schicksal. Nun richtig in Fahrt
gekommen, legt man einen sehenswerten Spielzug nach dem
anderen auf. In der 60. Minute marschiert Tommy durch die
gegnerische Abwehr, bedient den in der Mitte lauernden Ralf,
und der bedankt sich mit seinem zweiten Treffer. Damit nicht
genug des Dankes, kurz darauf revanchiert sich Ralf mit einer
genauen Flanke auf Tommy, und der markiert das 5:0.
Bereits zwei Minuten später, nach einem gut getretenen
Eckball von Bernd, segelt Ralf mit einem seiner bekannten
Kopfbällen, kurz unterhalb der Gras-Narbe, in den Tor-Raum,
und erzielt den viel um jubelten Endstand.
Alle waren sich einig, hier und heute ein fast perfektes
Fußballspiel gesehen zu haben. Einziger Wermuts-Tropfen,
war das auslassen der vielen 100%igen, die eigentlich zu
einem zweistelligen Endergebniss hätten führen müssen.
Aber solche Gedanken kann man bei einem 6:0 Sieg auch
gleich wieder fallen lassen. Nach fairer Gratulation, schlichen
die Alemannen sichtlich deprimiert in ihre Kabine.
Immer wieder war an diesem Nachmittag der Satz zu hören:
"Man haben wir die verhauen".

Abschließend tauchte bei mir wieder der Gedanke auf, wie
es wohl aussehen würde, wenn sich die beiden 11er
Alt-Liga Mannschaften einmal zusammen setzen könnten,
und einen Plan für eine gemeinsame Zukunft schmieden
würden. Mit dieser, oder ähnlichen Formationen, wäre in
der neuen Saison ein Aufstieg in die Landes-Liga wohl kaum
zu vermeiden. Nicht zuletzt möchten wir unserem Sport-
Kameraden, Tommy Handt, eine gute Besserung wünschen.
Die erlittene Verletzung vom Spiel gegen Hohen-Neuendorf
hat sich doch leider als schwierig erwiesen.

Die Gründungsversammlung der Ü50 ging am Freitag auch
erfolgreich von statten, und somit ist für die Zukunft auch
eine Plattform für diese Alters-Gruppe geschaffen.
Gesprochen wurde viel, nun sollen Taten folgen.

Detlev Adam

14.05.2011 BW Hohen Neuendorf I : WFC-Corso-Vineta I 10:0 (4:0)

Das einzig was an diesem Tage das Auge erfreuen konnte,
war die beeindruckende Sport-Anlage, und die fünf Frauen,
die neunzig Minuten für Stadion-Atmosphäre sorgten.
An unserem Spiel konnte man sich jedenfalls nicht begeistern.
Nach dem wir wenigstens die ersten zehn Minuten halbwegs
mithalten konnten, forderte der ungewohnte Rasen-Platz,
und die harte und schnelle Spielweise des Gegners seine
Opfer. So musste Tommy Handt bereits nach 15 Minuten
verletzt den Platz verlassen. Nach zwanzig Minuten kam das
Gewitter dann über uns. Von da an konnten die Gastgeber fast
unbehelligt ihren Vorsprung, bis zum Pausenpfiff, auf 4:0
ausbauen. Im Gegensatz zum letzten Spiel, war diesmal allen
klar,das hier und heute wohl gar nichts mehr laufen wird.
Man einigte sich auf Schadens-Begrenzung, aber auch das sollte
an diesem Tage nicht gelingen. Neuendorf wechselte, im Gefühl
des sicheren Sieges, zur Halbzeit vier neue Leute ein. Aber auch
diese Maßnahme sollte ihren Spielfluss nicht unterbrechen.
Jeder einzelne Neuendorfer Akteur war seinem Gegenspieler
läuferich überlegen, und so musste Sherry noch sechs mal hinter
sich greifen. Obwohl immer eine Menge Leute um ihn herum
wuselten, war er doch der einsamste Mann im Stadion.
Das hielt ihn aber nicht davon ab, mit einigen tollen Paraden, den
Super-Gau zu verhindern. Auch nach langem überlegen fällt mir
sonst nichts lobenswertes weiter ein.

Die anschließende Sitzung ergab, das man versuchen will, den
kleinen Kader bis zum Beginn der neuen Saison auf zu stocken.
Sollte das nicht gelingen, will man als siebener Mannschaft einen
Neubeginn wagen.

Detlev Adam

07.05.2011 WFC Corso 99/Vineta I : 1.FC Lübars I 3:2 (0:2)

Diesen Film hätte man von hinten abspielen sollen, dann wären
allen anderen und mir eine Menge Aufregung erspart geblieben.
Für diese Temperatur und Altersklasse ein sehr hohes Tempo das
diese beiden Teams von Beginn an auflegten. Ein offener
Schlagabtausch der ein spannendes Spiel zwischen den Tabellen-
Nachbarn versprach. Doch bereits nach sieben Minuten die erste
Panne in unserer Abwehr. Mario unterschätzt eine hohe Eingabe
der Lübarser, durch die Sonne verliert er vollends die Orientierung
und aus einer Abseits-Position erzielen die Gäste die frühe
Führung. Munter geht es weiter. Gut vorgetragene Spielzüge schreien
eigentlich nach dem Ausgleich. Der Gäste-Torhüter und unsere
mangelnde Konzentration, wissen das aber zu verhindern. Lübars
macht viele Fehler, aber keiner ist da um sie zu bestrafen.
Umgekehrt läuft das für die Gäste besser ab. In der 22. Minute
hat Massel genug Zeit den Ball aus der Gefahren-Zone zu befördern,
wartet auf Scherry, aber der hustet ihm was, und der grüne Stürmer
ist der lachende Dritte. Trotz großer Opfer-Bereitschaft wollte nichts
gelingen. Jörg zeigte "Eier" und zum Dank dafür wurden sie ihm
auch noch abgeschossen. Und trotz allem gelang nichts zählbares
mehr bis zum Halbzeit-Pfiff. In der Kabine war wie schon so oft, allen
klar: Das Ding drehen wir noch.
Mit uneingeschrängtem Tempo wollte man die Wende. Tommy wurde
ausgewechselt, nachdem er seinen Gegenspieler mürbe geritten hatte.
Max übernahm seinen Part und setzte sofort frische Akzente.
Unsere Spiel-Anteile waren zu diesem Zeitpunkt bestimmt schon auf
80% angewachsen. Ralf setzte mehrere seiner artistischen
Flug-Kopfbälle immer wieder ins Nichts. Ich habe ihn schon mit viel
weniger Arbeit mehr Tore erzielen sehen. Bezeichnend für die ganze
Mannschaft. Dann die Erlösung! Max erwischte, in der 75. Minute, mit
einem eher ungewollten Schlenzer, den Torsteher auf dem falschen
Fuß, und der Ball eierte ins Eck. Und nur zwei Minuten später setzte
Joschi zum Solo an, tunnelte den Torwart und erzielte den Ausgleich.
Tragisch für den Gäste-Torsteher, der bis dahin schon böses für sein
Team verhindert hatte. Und nur drei Minuten später sollte der lang
ersehnte Sieg-Treffer fallen. Klausi bediente mit einer präziesen Ecke
Heiko, und dieser erlöste die Mannschaft und mich.
Durch viele Verzögerungen wurde eine fünf minütige Nach-Spielzeit
nötig, die uns noch einige male in Schwierigkeiten versetzte, aber
dann besiegelte der Schieri. mit seinem Abpfiff, endlich den sehr
verdienten Sieg.

Am nächsten Samstag werden wir nach unserem Spiel gegen
Hohenneundorf, um 18 Uhr bei Bernd im Sportler-Treff eine
kurzfristig einberufene Sitzung abhalten. Einziger Punkt der
Tagesordnung: Fortbestand der Mannschaft.
Auf Grund der Priorität wird um zahlreiches Erscheinen gebeten!

Wie sicher bereits allgemein bekannt wurde, plane ich für die
nächste Spielzeit den Aufbau einer Ü 50 Alt-Liga Mannschaft.
Ich bin mit meinen Bemühungen schon gut voran gekommen.
Aber diese Alters-Klasse benötigt auch einen großen Kader.
Und somit sollten alle mal überlegen ob nicht irgendwo ein
rüstiger Opa auf der Couch herumliegt, den sie kennen, der
aber mit uns noch ein wenig Samba tanzen möchte.
Wir werden in Kürze (Termin wird schnellst möglich mitgeteilt)
eine erste Sitzung abhalten. Außerdem ist ein Vereins-internes
Turnier geplant, bei dem wir mit der neu formierten Mannschaft
das erste mal Probe laufen werden. Für Interessenten und
alle Fragen stehe ich ab sofort unter meiner Telef. Nr.
01723907031 oder e-mail detlev.adam@web.de zur Verfügung.
Detlev Adam

Wenn "Helden" reisen!

Scheint meist die Sonne, sagt man. Diesmal war alles anders.
Die Sonne ließ sich am Turniertag nicht blicken wie in den
vergangenen Jahren. Aber mit der Platzierung verhielt es sich
diesmal auch ganz anders. Meist war der Durst der warmen
Witterung angepasst, und der gewünschte Erfolg blieb dadurch
auf der Strecke.
Bei gefühlten zwei Grad, wurde schon das erste Drittel des
Becherinhaltes, durch die zitterigen Hände, verschüttet.
Und das war gut so, wie es sich zum Turnier-Ende zeigen sollte.
Am Samstag wurde schon ein wenig vorgeglüht. Um so
anstrengender war das frühe Aufstehen am Turnier-Tag für die
meisten von uns. Um neun Uhr musste man auf der grünen
Matte stehen. Voran gegangen war aber schon ein Fussmarsch,
nachdem uns das georderte Taxi versetzt hatte. Unser Franky
brachte erst einmal belegte Brötchen, zur Stärkung mit auf den
Platz. Die, wie sich schon Minuten später zeigen sollte, doch
einigen, die keine feste Nahrung gewohnt waren, erhebliche
Probleme bereiten sollten. Auch die Glücks-Göttin meinte es nicht
besonders gut mit uns. Sie setzte uns gleich im ersten Spiel den
Vorjahressieger vor die getrübten Augen. Und so kam es, wie es
kommen musste. Wir wurden bevor auch nur einer, einen klaren
Gedanken fassen konnte, mit einer 0:6 Niederlage bestraft.
Danach wurde erst einmal ein Reparatur-Bier genommen, und
sofort war zu bemerken, das neues Leben in die Kadaver kam. Die
gleich hinter einander ablaufenden zwei Gruppenspiele wurden
mit 3:2 und 2:0 gewonnen, und man war als zweiter im
Halbfinale. Voran gegangen war allerdings eine schon an
manchen Stellen, etwas heftigere Aussprache, aber gleich
wurde auch ein Konzept erstellt. Der erkannte Fehler war,
das im ersten Spiel manchmal 3-4 weniger laufstarke Recken
gleichzeitig auf dem Feld waren. Die neue Mischung stimmte.
Wir begannen von nun an mit den "fürchterlichen" Vieren.
Andre, Tommy, Uwe und Joschi legten mit ihrem enormen
Lauf-Pensum vor, und wenn sich einer mal ausruhen musste,
verwalteten die anderen perfekt das Ergebniss. Super
Teamleistung!!!
Im Halbfinalspiel mussten wir feststellen, das wir es nicht
nur mit sieben Gegnern zu tun hatten. Der Schieri, der jeden
einzelnen unser Konkurrenten mit dem Vornamen ansprach,
ließ sich immer neue Hässlichkeiten einfallen um uns aus dem
Rennen zu werfen. Da nun aber auch gar nichts die gewünschte
Wirkung erzielte, zögerte er nicht lange, und verwies Tommy mit
einer Zeit-Strafe des Feldes. Aber trotz Unterzahl war der Wille
der Truppe nicht zu brechen, und man trennte sich nach der
Verlängerung mit einem 2:2 Unendschieden.
Vor dem neun Meter schießen ermahnte das Kampfgericht, auf
Intervention von Fränky, den Schiedsrichter objektiver zu pfeifen.
Nach jeweils drei getretenen Neunern, immer noch keine
Entscheidung. Sherry entpuppte sich als Strafstoß-Killer(3),
und Klausi brachte uns mit seiner letzten Möglichkeit ins Finale.
Zuvor hatten Andre, Uwe und Andy getroffen. Diszipliniert ging
man mit der Wartezeit bis zum finalen Anpfiff um. Dann war es
endlich so weit. Wir trafen erneut auf das Team, das uns am Anfang
so böse mitgespielt hatte. Revanche hieß die Devise.
Wir konnten gleich in der Anfangsphase in Führung gehen, mussten
aber noch den Ausgleich hin nehmen. Erzielten dann aber den viel
umjubelten Führungstreffer, und brachten den verdienten Sieg noch
über die verbleibende Zeit. Vom Klassen- und Altersunterschied aus
dem ersten Match, war nichts mehr zu merken gewesen. Zum Thema
Altersunterschied wäre noch zu erwähnen, das jeder einzelne aus
der Truppe des Gegners, ein Sohn unserer Beteiligten hätte sein
können. Und wenn Fredi auf dem Feld war, kam sogar noch der
Enkel-Status zur Geltung. Der Bürgermeister von Ahlbeck übergab
uns den Wanderpokal und einen Sach-Peis (Trikots).
Ich musste feststellen, das nicht nur der Wind und die geistigen
Getränke meinen Blick verwässert hatten.
Sämtliche, in den Spielen erzielte Tore (9), teilten sich Tommy und
Andre zu fast gleichen Anteilen. Joschi war der ideale Abräumer,
der in den zwei Stunden Spielzeit kaum zu ermüden war.
Aber auch alle anderen Team-Spieler zeigten eine riesige Moral.
Fischer`s Fritze (Franky), lud uns nach dem Turnier noch zum
Essen ein, und es wurde noch lange gefeiert.
Auch auf den Kriegs-Neben-Schauplätzen waren keine besonderen
Vorkommnisse zu verzeichnen, und alle die daran teilgenommen
haben, werden sich bestimmt gerne zurück erinnern. Und für die, die
nicht teilnehmen konnten gilt, es gibt mit Sicherheit ein nächstes
mal.

Detlev Adam

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16.04.2011 WFC-Corso-Vineta I - BSC-Kickers !900 I 6:1 (1:0)

Bereits nach zehn Sekunden die erste Tormöglichkeit.
Aber die kam Ralf noch zu früh, er brauchte noch ein wenig Zeit. Wie sich
späterherausstellen sollte, noch siebzig Minuten. Da war Klausi schneller.
Er zog aus zwanzig Metern ab, und der Ball rauschte ins Tor. Die noch
verbleibenden 43 Minuten, bis zur Pause, verbrachte man damit den Keeper
der Gäste warm zu schießen, den Drahtzaun hinter dem Tor zu verbeulen,
oder sich ganz einfach nur blöd anzustellen.
Sherry konnte diesen Tag nutzen, um seine Blessuren aus zu kurieren.
Denoch hätte ein berechtigter Elfmeter-Pfiff, den Gästen ein verdientes
Remis zur Pause bescheren können. Bis hierhin hört sich alles ganz normal
an. Das war es aber bei weitem nicht.
Denn all das geschilderte, fand gegen nur acht Kickers-Spieler statt.
Ich konnte mich des Eindrucks nicht verwehren, das meine Mannschaft
das noch gar nicht realisiert hatte. Vorsichtshalber wurde noch einmal darauf
hingewiesen. Aber ich wollte ganz sicher gehen, und nutzte die Halbzeit-Pause,
den Gegner davon zu überzeugen, noch ein bis zwei Leute aus dem Spiel zu
nehmen. man stellte mir in Aussicht dieses zu tun. Und nachdem wir uns weiter
so fleißig, aber erfolglos bemühten, hielten sie Wort, und reduzierten sich auf
sechs Feldspieler. Nun waren endlich die benötigten Räume frei, so das Bernd
endlich das so lang ersehnte 2:0 erzielen konnte.
Aber in den nächsten fünfzehn Minuten versiebte man weiter jedes"Dicke Ding",
das sich anbot. Und glaubt mir das waren nicht wenige! Nun kam die am
Anfang beschriebene 70. Minute. Befreit von all der schweren Last, erzielte Ralf
das erlösende 3:0. Danach wollten all die anderen sich auch in die Torschützen-Liste
eintragen. Im zwei Minuten Takt trafen dann Tommy und Bernd noch einmal.
Alles schien gut zu werden. Doch plötzlich gelang den so arg strapazierten Kickers
der Anschlußtreffer.Ein Raunen ging durch das Stadion an der Ofener Straße,
und man fragte sich, ob das Team in der heutigen Verfassung, das Spiel noch in
trockene Tücher bringt. Fünf Minuten vor dem Abpfiff, befreit Ralf sich und seine
Mannschaft von all den Zweifeln, mit dem 6:1 Endstand. Respekt vor den Gästen,
die sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben. Einer unser Zuschauer erwies diesen auf
seine Art und Weise. Er versorgte die Gäste, schon auf dem Weg vom Feld mit einer
Bier-Transfusion. So sonderbar kann Fußball sein. Es ist schon ein Novum, wenn sich
ein Unterlegener mehr freuen darf, als der Gewinner.
Hätte man nur einen Teil der ca. zwanzig 100%igen genutzt, wäre das Spiel sicher
nicht über die volle Distanz gegangen. Böse Zungen behaupten, das man dem
Gegner versprochen habe, unter der 6:0 Wertung, bei nicht antreten, zu bleiben.
Ausgesehen hat es so. Noch Stunden danach feierten die wenigen "Sieger der Herzen"
in der Kabine. Und wir gesellten uns dazu, um die Bier-Vorräte, die sie sonst nicht
hätten bewältigen können, einem neuen Transport auszusetzen.
Ich musste mich heute einmal mehr, in den Bereich der Satire flüchten, denn ein
objektiver Spielbericht wäre an diesem Samstag nicht möglich gewesen.

Detlev Adam

10.04.2010 VSG Altglienicke I -- WFC-Corso-Vineta I 7:3 (2:1)

"Totensonntag" im Frühling!
Trotz idealem Fußballwetter, wollen auch an diesem Sonntag wieder
nicht all zu viele ihrem geliebten Hobby nachgehen.
Sieben ältere Herren am Treffpunkt, erinnerte mich eher an einen Preisskat im
Seniorenheim. Mit dem Wissen, das noch drei Ball hungrige in Altglienicke
warten, machen wir uns auf den Weg. Fünf Minuten vor dem Anpfiff stieß
Tommy zu uns, und brachte noch Maxe mit, der es nach einjähriger "Abstinenz"
mal wieder versuchen wollte. Auf einmal hatten wir ein Luxus-Problem.
Zwölf Spieler an einem Sonntag. Die erste viertel Stunde holperte es auf beiden
Seiten so vor sich hin. Dann entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem
sich schon herausstellte, das von den Glienicker Angreifern mehr Gefahr ausging.
In der Mitte der ersten Halbzeit, brach dann bei Sherry die alte Kriegsverletzung
im Knie auf, und führte dazu, das ihm dann in der 30. Minute das Standbein
weg knickte, und er nicht mehr an den eigentlich leicht zu haltenden Ball kam.
Anstoß, Ballverlust, ein Glienicker fliegt durch unseren Strafraum, Elfmeter,
und schon liegen wir innerhalb einer Minute mit zwei Toren im Hintertreffen.
Kurz vor dem Pausen-Pfiff erzielte Detta mit einem abgefälchten Freistoß,
unseren zu diesem Zeitpunkt noch wichtigen Anschlußtreffer.
In der Kabine sind alle davon überzeugt, das wir das Ding noch drehen.
Wir waren mit den Gedanken noch bei der Umsetzung unseres Planes,
als die Glienicker von der 50. bis zur 55. Minute, drei mal unsere Konzentrations-
Phase unterbrachen, und dafür sorgten, das wir mit 5:1 erst einmal aussichtslos
zurück geworfen wurden. Tommy ließ aber mit zwei schönen Treffern die Hoffnung
noch einmal aufkeimen. Doch unser dritter, "kurzer" Black-Out, ermöglichte
es unserem Gastgeber, noch einmal im zwei Minuten Takt, das Endergebniss
auf 7:3 fest zu legen. In dem, trotz deutlichem Resultat, ausgeglichenen
Spiels, nutzte der Gegner seine sich ihm bietenden Möglichkeiten zu 80%.
Unsere Quote war da deutlich schlechter.
Man kann nur allen bescheinigen das sie ihr bestes gaben!

Detlev Adam

02.04.2011 WFC-Corso-Vineta I - 1. FC Wacker 21 Lankwitz II 4:2 (1:1)

43 Minuten Power-Fußball waren nötig, um die Lankwitzer,allen voran
ihr glänzend aufgelegter Torhüter, das erste mal zu überwinden.
Uwe Storch sorgte für dieses Tor.
Vorangegangen war aber noch deren Führungstreffer, den Heiko
hammerhart ins eigene versenkte. Wie schon im Hinspiel versiebte man
eine Möglichkeit nach der anderen, und man mußte sich mit dem mageren
1:1 in die Kabine begeben.
Auch nach dem Wechsel ging das munter so weiter.
Bis Heiko sich in der 61. Min. ein Herz faßte, seine sehr gut ausgefüllte
Libero-Position verließ, mehrere Abwehrspieler überlief, und den in der Mitte
lauernden Tommy anspielte, der uns dann endlich verdient 2:1 in Führung
brachte. Nun kamen die Minuten des Markus Hanold. Nachdem er die
vorangegangenen achtzig Minuten schon eine gute Verteidiger Leistunge
abgeliefert hatte, sicht oft ins Angriffsspiel eingeschaltßet hatte, kröhnte er
das alles mit einem ganz abgezockten Treffer. Tommy umspielte einige
Lankwitzer, paßte in die Mitte zu Markus, der den Ball seelenruhig
annahm, einen Moment verzögerte, um zu sehen wo der Ball am besten
unterzubringen war. Drei Minuten vor dem Ende sorgten Die Gäste aber noch
einmal für Aufregung. Ihre zweite Möglichkeit ein Tor zu erzielen, nutzten sie
mit einem sehenswerten Kofballtreffer und kamen uns noch einmal bedrohlich
nah. Doch keiner konnte ahnen das Markus sein erstes Tor noch einmal
toppen wollte. Diesmal umkurvte er noch zwei Lankwitzer, bevor er den Ball
mit der gleichen coolness wie beim ersten, ins Netz beförderte.
Zwanzig Jahre musste ich warten um von ihm eine solche Leistung zu sehen.
Respekt! Wenige Minuten später der Abpfiff.
Drei wichtige Punkte, die dafür sorgen, das wir aus dem gesicherten Mittelfeld
die weiteren Aufgaben auf uns zukommen lassen können.
Ralf zeigte sich heute als vorbildliche Kapitän. Bescheiden wie es seine Art ist,
ließ er heute mal den anderen den Vortritt beim Tore schießen.
Das anschließende Eisbeineßen im Vereinslokal sorgte dann noch daür das dem
gepeingten Körper die verbrauchten Kalorien wieder zugeführt wurden.
Persönliche Schicksale sind meist nicht so interessant für die Allgemeinheit.
Aber wenn man darüber lachen kann hört man sie schon ganz gerne.
Nach ettlichen Speisen begleitenden Getränken, stellte mir doch auf den
zwei Metern, vom Lokal bis zur Taxe, irgend ein Rüppel das Bein, und das
endete damit, das versprochene Erbspüree für meine Frau, nicht in der dafür
vorgesehenen Tupper-Dose nach Hause brachte, sondern auf meiner Hose.
Die glücklichen Augen meiner Frau, als "Herrchen" mit ihrem hübsch garnierten
Essen in der Tür stand, sorgten für den Abschluss eines gelungenen Tages.

Detlev Adam

27.03.2011 FC Hellas I -- WFC Corso 99/Vineta I 6:2 (1:1)

"Immer wieder Sonntags kommt die Ernüchterung". (Frei nach Cindy und Bert).
Bei Sonntagsspielen reduziert sich unser Kader schlagartig,
und sonderbare Absagen häufen sich. Wieder einmal müssen
wir eine Anleihe in der 7er Altliga machen, um überhaupt eine
Mannschaft komplett zu bekommen. Uwe und Sandor stellen sich,
trotz Freitagspiel und noch ausstehendem Montagspiel, zur
Verfügung. Mein Dank an diese beiden.
Hellas beginnt von Anfang an unser Tor zu berennen. Aber zu
diesem Zeitpunkt sind unsere Reihen noch eng geschlossen.
Mangels fehlender Kreativspieler,(sämtliche) läuft auch wenig
mit Entlastungs-Angriffen. Verschnaufen war erst mal nicht möglich.
Da die Helenen zwar ausnahmslos sehr gute Techniker in ihren
Reihen hatten, aber nicht unbedingt Götter des Abschlusses sind,
gelingt es uns doch bis zur 42.Minute eine weiße Weste zu behalten.
Ihre Führung hatte allerdings nur zwei Minuten Bestand.
Was eigentlich erst gar nicht nach einem gefährlichen Angriff aussah,
entwickelte sich zusehends, und sorgte für unseren Ausgleich.
Nico flankte vor das Gästetor, der bis dahin noch nicht beschäftigte
Torwart stoppt den Ball für Bernd, dieser reagiert und befördert den
Ball ins Tor.
So konnten wir wenigstens noch fünfzehn ungetrübte Minuten in der
Kabine verbringen, bevor uns das Schicksal übel ab straft.
Gerade wieder auf dem Platz, zeigte der Schieri schon auf den
E-Punkt. Marcus hatte seinen Gegenspieler im Strafraum etwas
härter attackiert, und Südländer sind nun mal nicht so standest.
Der Elfmeter wird gnadenlos verwandelt.
Das 3:1 in der 68. Min. fällt aus Abseits verdächtiger Position
Nun marschiert Hellas nach belieben durch unsere Reihen, und
enteilt uns in nur acht Minuten auf 5:1. In der 80. Minute sorgt
Deta mit einem schönen Schlenzer über den Keeper hinweg ins
Tor, für ein wenig Ergebniß-Kosmetik. Nur zwei Minuten später
stellt Hellas die alte Differenz wieder her, damit stand auch das
Endergebnis fest. Unser Spiel musste heute ohne Mittelfeld
auskommen. Hellas bewachte mit drei defensiv eingestellten
Leuten unsere beiden Angreifer, der Rest der Mannschaften
tummelte sich in unserer Hälfte. Man unternahm zwar gelegentlich
den Versuch, mit langen Bällen, unsere Spieler in Position zu
bringen, denen fehlte aber die Genauigkeit. Mischa hatte seit
Wochen keine Spielpraxis, und Bernd steckte scheinbar noch
die Hochzeitsnacht im Knochen. Aber der Fairness halber muss man
sagen, das da auch nicht viel verwertbares bei ihnen ankam.
Die Niederlage war auch in dieser Höhe gerechtfertigt.
Das nächste Match ist ja wieder an einem Samstag.

Detlev Adam

20.03.2011 WFC Corso 99/Vineta I -- Lichtenrader BC I 7:1 (4:1)

Krasse Gegensätze! Vorige Woche noch der Tabellenführer,
heute beim Tabellenletzten.
Jeder hatte noch das Hinspiel im Kopf, in dem wir erst in den
Schlußminuten zum lang umkämpften Sieg kamen. Vorsicht war
geboten. In den ersten Minuten fehlte uns noch etwas das Konzept,
und der Gegner sorgte mit seinen schnellen Sturmspitzen auch diesmal
wieder für Unruhe. Und in unseren Reihen befand sich der Eine oder
Andere, der seine liebe Mühe mit dem Spielgerät hatte. Oder war es
etwa die tief stehende Sonne, mit der man nicht klar kam.
Doch das nicht vorhandene System der Gastgeber, ließ es immer
wieder zu, das wir mit schnellen Gegenstößen allein vor deren
Torhüter auftauchen konnten. Schon nach 10 Minuten gelang Ralf in
einer solchen Situation die Führung. Doch diese sollte erst einmal nicht
lange halten. Die Sonne muss noch tiefer gerutscht sein, denn man
sah nichts, und die Lichtenrader konnten den Ausgleich erzielen.
Acht Minuten später sorgten Andre und Tommy mit einer guten
Kombination dafür, das Ralf den alten Abstand wieder herstellen konnte.
In der 43. Minute erzielte Bernd dann unsere 3:1 Führung.
Nachdem er bei vorangegangenen guten Möglichkeiten, das Leder immer
wieder auf den nahe gelegenen Schulhof geprügelt hatte, rechnete der
Torwart nicht mit einem Treffer, und ließ das trudelnde Etwas passieren.
Egal Hauptsache er war im Netz. Und weil es so schön war legte Bernd,
zwei Minuten später noch einen nach, und konnte den deutlichen
Halbzeitstand herstellen.
Nach dem Wiederanpfiff brauchten wir erneut eine kurze Anlaufzeit,
um uns auf die Eigenarten der Lichtenrader einzustellen.
In der 55. Minute war Ralf dann auch für unseren fünften Treffer
zuständig. Vorangegangen war ein Solo von Joschi, das er mit
genauem Querpass auf den Torschützen abschloss. (Und das ist
nicht immer so.) Kurz darauf besorgte Tommy, ganz lässig, fast
schon arrogant, das 6:1.
Nun krönte Joschi seine gute zweite Halbzeit. Er nahm sich noch
in unserer Hälfte den Ball, narrte die sich ihm in den Weg stellenden
Gegenspieler mit zwei Übersteigern, und schloss dann noch selbst zum
7:1 Endergebnis ab. Dieses Tor war kein Zufallsprodukt, er hatte nur
wenig Minuten vorher diesen Trick ohne Beteiligung des Gegners geübt.
Dieser ging aber bei der Generalprobe völlig in die Hose.
Hätte man die zahlreichen Duelle, Corso-Angreifer gegen Torsteher,
nur zur Hälfte positiv abgeschlossen, wäre ein Endstand in doppelter
Höhe denkbar gewesen. Gut vor dem Spiel wäre jeder mit diesem
Ergebnis zufrieden gewesen, und nach dem Spiel war man es
eigentlich auch. Fünf Stürmertore, je eins aus Abwehr und Mittelfeld,
Herz was willst du mehr. Halt ein Manko fällt mir doch noch ein.
Nur ein Treffer hätte zum Ausgleich unseres Torekontos gefehlt,
sollte aber noch nicht sein. Nun muss in der nächsten Woche eben
Hellas dafür sorgen.

Detlev Adam

12.03.2011 WFC-Corso-Vineta I -- SC Borsigwalde 0:4 (0:1)

Unbegreiflich wie es Borsigwalde fertig bringt, uns immer
wieder der Art unter Wert zu schlagen.
Wir hatten uns vorgenommen den ungeschlagenen Tabellenführer
so gut es geht zu ärgern. Um so erstaunter waren alle, inklusive
Borsigwalde, das von Beginn an eigentlich nur ein Team auftrumpfte,
nämlich das unsere. Mit schnellem Tempospiel setzten wir den Gegner
so unter Druck, das sie sich immer wieder nur durch Foul spielen aus der
Affäre ziehen konnten. Diverse gelbe Karten waren der Beweis dafür.
Aber wie so oft endeten unsere Bemühungen schon an der
Strafraumgrenze. Deta kam, mit dem auf seinem Rücken stehenden
Titel ( Flankengott ) , überhaupt nicht klar, und vergeigte eine Eingabe
nach der anderen. Nicht etwa das gute Spielsystem, der durchweg
spielstarken Gegner, sorgte bei uns für Schwierigkeiten. Nein, es waren
immer wieder unsere eigenen persönlichen Fehler, die dazu führten
das sich fünf bis sechs riesige Einschussmöglichkeiten für die Gäste boten.
Alle samt konnten von unserem Sherry bravourös gemeistert werden.
In der 32. Minute musste er aber dann doch hinter sich greifen.
Der Rückstand wurde schnell abgeschüttelt, und man arbeitete am
Ausgleich, aber das Halbzeitergebnis stand fest.
Deta hatte in der Pause seinen Überzieher gewechselt, und kam von
nun an viel besser ins Spiel. Die in Runde eins missglückten Flanken,
kamen viel präziser, und sorgten für viel Gefahr im Strafraum der
Gäste. Trotz aller Mühe stand immer wieder ein Gegenspieler im Weg.
Bernd, heute auf der Position der Sturmspitze, sorgte mit seinem
aggressiven Angriffsspiel immer wieder für bedrohliche Situationen
vor dem Tor des Tabellenführers. Mit etwas mehr Glück wäre der Ausgleich
zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Sandor hatte zwei große
Möglichkeiten, die er leider vergab. Er machte ein gutes Spiel, hätte sich
aber mit einem Tor ein Denkmal setzen können. Schade eigentlich.
Der Riese wankte bedrohlich, fiel aber leider nicht.
Wie dicht Licht und Schatten bei einander sind, musste dann auch
Sherry fest stellen. Eben noch der Held, unterschätzt er eine Ecke, stand
ziemlich hilflos herum, und musste den Treffer zum 0:2 hinnehmen.
Auch noch zu diesem Zeitpunkt war ich noch davon überzeugt, das wenn
uns nur ein Anschlusstreffer gelingen würde noch alles gut werden kann.
Wir öffneten uns hinten, wollten noch einmal alles geben, mussten aber
dann durch den einzigen herausgespielten Treffer, den 0:3 Rückstand
hinnehmen. Der vierte Treffer sorgte dann eigentlich nur noch dafür, das
das eintrat , was ich bereits in meiner Einleitung erwähnt hatte.
alle machten ein gutes Spiel und mussten sich eigentliche nur durch die
Clevernes der Borsigwalder geschlagen geben. Diese genossen den Sieg,
zollten uns aber auch hohe Anerkennung. Die Sensation wäre möglich
gewesen.

Detlev Adam

05.05.2011 Hansa 07 II - WFC Corso 99/Vineta I 1:1 (0:0)

Der Bericht über ein Spiel von uns, und Hansa als unser Gegner, braucht
nur einmal geschrieben, und dann zu jeder neuen Auflage nur kopiert
werden, und man ist immer aktuell.
Hansa, wie immer mit irrer Laufbereitschaft, läßt uns nie die Zeit unser
Spiel aufzubauen. Wir agieren hektisch und nervös und das soll die
komplette erste Hälfte so bleiben. Kaum echte Tormöglichkeiten
werden erspielt, Hüben wie Drüben. Fußball zum wegschauen, und wir
gehen genervt in die Kabinen.
In der zweiten Hälfte nehmen wir das Spiel aggressiver an.
Es gelingt uns anfänglich schon mal der eine oder andere Spielzug.
Joschi und Ralf könnten alles klar machen, brauchen aber die
Spannung. Hansas Kung-Fu erprobte Marathon-Läufer kommen
eigentlich gar nicht mehr in die nähe unseres Tors.
Doch in der 65. Minute ein Ballverlust im Mittelfeld, Überzahl der
Hanseaten, und diese machen das schier undenkbare wahr, die
1:0 Führung. Deta kam im letzten Match etwas später, ging dafür
heute aber etwas eher, und so durften wir ab der 70. Minute mit
nur noch zehn Spielern weitermachen. Der Gastgeber wurde noch
einmal stark unter Druck gesetzt, aber die Zeit verstrich ohne uns
etwas positives zu bringen.
Als sich schon fast jeder, trotz enormer Bemühung, mit der Niederlage
vertraut gemacht hatte, bekommen wir einen Freistoß an der
Strafraumgrenze. Klausi legt sich den Ball zurecht, und bringt ihn
abgefälcht durch einen Abwehrspieler, ins Tor. Die restlichen zwei
Minuten reichen nicht mehr für den verdienten Sieg. Aber Letzt Endlich
mußte man nach einer guten zweiten Halbzeit, aber drohender
Niederlage, mit dem einen Punkt zufrieden sein.

26.02.2011 WFC Corso 99/Vineta : 1.FC Galatasaray Spandau 3:2 (0:1)

Immer wieder Galatasaray! In diesem Jahr durften wir noch
gegen kein anderes Team spielen.Aber in der nächsten Woche
kommt Abwechslung ins Programm: Hansa 07.
Jeder hatte noch die Turbulenten des Spiels vor vier Wochen
in der Erinnerung. Zahlreiche Paralelen sollten auch diesmal
wieder auftauchen.
Wieder gehörten die ersten 15 Minuten den Gästen, die auch
diesmal aus ihrer spielerischen Überlegenheit kein Kapital
schlagen konnten, obwohl unser Zweikampfverhalten als
eher passiv zu bewerten war.
Doch wie schon im 1. Spiel, begann man sich plötzlich
der eigenen Qualitäten zu besinnen. Nach einem schönen
Kombinationsspiel, eröffnete sich für Ralf eine 100%ige
Tormöglichkeit, diese war ihm aber zu einfach und er ließ
sie liegen. Postwendend konterte man uns aus, und der 0:1
Rückstand war perfekt. Das war um so ärgerlicher, weil wir zu
diesem Zeitpunkt gerade gut im Spiel waren, und die Reserven
der Spandauer nahezu aufgebraucht schienen und wir mit diesem
Ergebnis in die Kabinen gehen mussten.
Beim Pausengespräch war eigentlich jeder davon überzeugt,
das hier noch was geht. Zwei Spieler werden ein gewechselt,
und diese Enscheidung sollte für frischen Wind sorgen.
Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff flankte Mario scharf in
den Torraum, Joschi war in voller Fahrt, konnte nicht mehr
ausweichen und hämmerte das zweite mal in seinem Leben
den Ball mit dem Kopf ins Tor. Schon zehn Minuten später unser
zweiter Treffer. Ein Tor der kuriosen Art. Eine gute Flanke von
Deta, der in seinem ersten Spiel für uns, einen guten Eindruck
hinterließ, versuchte Ralf in das Tor zu köpfen. Doch der Ball
trifft eine Kante an seinem Kopf, und der Ball springt enorm in die
Höhe. Ralf geht orientierungslos ein paar Schritte weiter und
bekommt das herunterfllende Leder ein zweites mal auf die Birne.
Er reagiert sofort und köpft den Ball ins Tor. Alle Achtung,
Selbstvorlagen mit dem Kopf, da muss man lange für üben.
Angestochen durch diesen Treffer, erzielte er nur 2 Minuten
später ein noch sehenswerteres Tor. Fast von der Grundlinie,
knallt er den Ball vorbei an Abwehr und Torsteher in die kurze
Ecke. Nun begann das Dejavue zum Hinspiel. Anscheinend immer
wenn man mit zwei Treffern im Rückstand liegt, dreht man durch!
Die folgenden zehn Minuten ließen die Befürchtung aufkommen
das man auch diesmal das Spiel nicht über die volle Zeit bringen
wird.
Und wie so oft, im Gefühl des sicheren Sieges, schlich sich der
Schlendrian ein. Galatasaray erzielte, wiederum mit einem Konter,
den Anschlußtreffer und es sollten noch fünfzehn hektische Minuten
folgen. Der Torsteher der Gäste (Altliga-Spieler?) löste sich aus
seinem Kasten, und übernahm die Rolle des Alleinunterhalters.
Er leitete sämtliche Angriffe ein, versuchte sie auch abzuschließen
trat sämtliche Freistöße, einfach das volle Programm.
Sherry musste noch einige Male in Aktion treten bis uns der Abpfiff
erlöste.
Weil es so viel Freude macht, dürfen wir noch ein drittes mal (9.3.
19 Uhr) gegen Galatasaray antreten.
Das Sportgericht entschied, das abgebrochene Spiel neu anzusetzen.
Obwohl wir nun rein gar nichts zum Abbruch beigetragen haben, mit
2:0 führten, sind wir Letzt endlich die "Angesch.....".
Es sei erlaubt sich die Frage zu stellen, ob man mit dieser Milde, bei
Mannschaften mit Migrationshintergrund, ein ordentliches Verhalten
auf Sportplätzen ereichen kann. Ich denke eher nein, denn große
Wirkung hinterlässt solch eine "Bestrafung" nicht, wie heute wieder
einmal zu sehen war.

Detlv Adam

Galatasaray Spandau - WFC Corso 99/Vineta I 0:2 i.d. 43.Min abgebr.

Viele waren wir mal wieder nicht, die zu nachtschlafender Zeit die Reise zum
Tabellennachbarn nach Spandau antraten. Zwölf Spieler (2 Leihgaben aus der
zweiten und der 7er Alt-Liga) sollten reichen, um die Rückrunde noch erfolgreich
mit einem gesicherten Mittelfeldplatz abzuschließen.
Der hart gefrorene Kunstrasen (mit feiner Schneedecke), sorgte von Anfang an
dafür, das der Zufalls-Faktor heute eine große Rolle spielen sollte.
Die Spandauer begannen mit viel Elan ihre einstudierte Spielweise umzusetzen.
Nur kränkelte alles daran, das zu keinem Zeitpunkt ein Abschluß gesucht wurde.
Unsere gut positieonierte Abwehr war immer wieder da, um Unsicherheiten des
Gegners zu erkennen, und diese zu unserem Vorteil um zukehren.
Nach 15 minütigem erfolglosem herum Gekicke war der Saft bei den Spandauern raus.
Nun kam unser Team ins Spiel, erste scheue Versuche sorgten auf einmal für Panik
in der Abwehr der Gastgeber. Wie schon am Anfang bemerkt, stand auch bei unseren
Aktionen der Zufall des öfteren Pate. Über mehrere Abpraller von Freund und Feind
kam der Ball zu Klausi, der überlegte nicht lange, und versenkte den Ball aus gut
zwanzig Metern ins Netz. Wir spielten klug aus der Abwehr heraus und im Mittelfeld
war viel Bewegung, und so war es nun doch kein Zufall, das kurz darauf auch unser zweiter
Treffer fiel. Der vorher etwas mit Standschwierigkeiten kämpfende Jörg,kam über den
rechten Flügel, flankte in den Torraum, dort stand ein Abwehrspieler, dem in seiner Not
nichts besseres einfiel, als den Ball ins eigene Tor zu schießen. Dieser Selbstmörder
und der Frust über die eigenen Unzulänglichkeiten, führten dazu das ein schwarzes
Schaf her musste. Und dieses wurde auch prompt gefunden. Schon allein vom Farbton
bot sich der Schieri förmlich an. Verbale Beleidigungen, die Anfangs noch in dezenter
Lautstärke vorgetragen wurden, uferten aus und endeten folgerichtig mit einem
Platzverweis für die Spandauer. Ein weiterer Chaot machte sich auf den Weg und wollte
dem Schieri unbedingt ans Leder. Es gelang seinen eigenen Mitspielern kaum ihn unter
Kontrolle zu bringen, und als hätte er Blut gesoffen, ging er immer wieder auf den Mann
in schwarz los. Dieser sah keine andere Möglichkeit und beendete die Partie bereits
nach 43 Minuten. Diese mutige Entscheidung nimmt mir zwar die Möglichkeit von weiteren
Heldentaten unseres Teams zu berichten, schafft aber wiederum den Raum auf unser
Hallenturnier beim BSC Rehberge kurz einzugehen.
Wie in den vergangenen Jahren, rechneten wir damit zu einer Veranstaltung zu gehen
in der der Spaßfaktor im Vordergrund steht. Das ein neuer Ansprechpartner vor Ort war
ließ meine Glocken noch nicht läuten. Erst ein Blick auf das Turnier-Programm brachte mir die
Erkenntnis, das wir hier bei der inoffiziellen Berliner Hallenmeisterschaft waren, die
Rehberge schon immer parallel mit der anderen Veranstaltung aus trug. Nachdem der
Berliner Meister Hertha BSC absagte, durfte auch noch unsere 7er Altliga mit in das Haifisch-Becken
eintauchen. Es wimmelte nur so von Verbandsliga - Mannschaften (Frohnauer SC, Westend,
Concordia Wittenau, Stern Marienfelde u.s.w. Wir hielten an diesem Tage perfekt mit, verloren
nur ein Spiel, gewannen zwei mal und trotzten vier mal dem Gegner ein Remis ab. All das
endete mit einem in meinen schönsten Träumen nicht vorkommenden vierten Platz.
Eins der packensten Spiele war der Bruderkampf gegen unser 7er Team. Ganz ehrlich muss
ich eingestehen, das wir mit dem bestmöglichen aller Ergebnisse (0:0) mehr als zufrieden waren.
Die Kammeraden ließen auch in den restlichen Spielen, gegen die "Großen" nicht viel
anbrennen, und belegten am Ende einen guten 7. Platz. Alle waren am Ende mit dem
Erreichten zufrieden, und so kam nach dem sechs stündigen Turnier auch noch der Spaß
zu seinem Recht.

Detlev Adam

27.11.2010 WFC Corso 99Vineta I - FSV Hansa 07 II 1:1 (1:1)



Man erinnerte sich wohl an mein Schlusswort des letzten Berichts.
Ich hätte bei meiner Formulierung wohl präzieser sein müssen.
Ich meinte drei Punkte, Männer! Gut einer ist besser als gar nichts,
aber es war deutlich mehr drin.
Beim ausfüllen des Spielformulares musste ich bereits eine Veränderung
zur Vorwoche feststellen. Nur zwölf Namen zierten diesmal das
schmucklose Blatt Papier ( Vorwoche fünfzehn, diesmal aber alles Leute
aus dem eigenen Nachwuchs). Und der Gegner hieß auch noch Hansa,
eine Truppe mit denen es eigentlich nie leicht wird. Bernd musste
sein Hemd, mit dem des Torstehers tauschen. Sherry war immer noch
in Sachen "Rücken" unterwegs. Stand an der Außenlinie und betäubte
diesen mit Grog. (Jeder der ihn kennt weis wie schwer ihm das gefallen
ist). Am Anfang brauchten wir eine gewisse Eingewöhnungsphase,
auf die wiedrigen Bodenverhältnisse. Wir kamen aber besser in die
Loipe, und konnten nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung gehen.
Ralf tankte sich auf der rechten Seite durch, spielte den Ball Zentimeter
genau zu Micha, der in der Mitte lauerte und den Ball versenkte.
Das sollte aber auch fast das einzige genaue Zuspiel des Tages bleiben.
Von nun an setzte bei fast allen die Schneeblokade ein.
Nur fünf Minuten später steht der kleine Angreifer der Gäste, umringt von
sechs Gegenspielern, in unserem Strafraum, der Ball fällt ihm genau auf
den Fuß, und dieser läst sich nicht lange bitten. 1:1. Das Spiel schleppt
sich, geprägt durch zahlreiche Ungeschicklichkeiten, die noch verbleibenden
dreißig Minuten dahin.
In der zweiten Hälfte erarbeiteten wir uns eine große Anzahl an
Tormöglichkeiten, aber keine landete im Tor der Hanseaten. Die Gäste wehrten
sich kaum noch, aber irgendwie. stand immer wieder einer im Weg, und das
reichte auf diesem Boden schon aus. Wir setzten alles auf eine Karte, Heiko
rückte mit auf, abers auch ihm gelang es nicht irgend etwas positives auf die
wackligen Beine zu stellen.
Die an einer Hand abzuzählenden Konterangriff Hansas, erzeugten immer
wieder Gefahrenmomente, fanden unseren hoch konzentrierten Bernd aber
auf seinem Posten.In den Schlußminuten noch zwei "Riesen" für Ralf und Micha,
die uns einen Vorweihnachtlichen Sieg beschert hätten, aber es ging nichts mehr.
Der alte Mythos hat weiter bestand, obwohl es heute hätte klappen können.
Also punkten wir im letzten Spiel gegen unsere türkischen Mitbürger.
Und ich meine drei Punkte!!!!!!!!!!!!

Detlev Adam

WFC-Corso-Vineta I - 1.FC Union Berlin II 3:0 (1:0)


Sollte es einen Fußballgott geben, dann hat er uns erhört.
Wie durch ein Wunder trat ein Heilungsprozess bei allen Verletzten ein.
Nur den sich schon seit Wochen über die Runden schleppenden Sherry
hatte es nun endgültig erwischt, und so mussten wir doch noch eine
Anleihe bei der zweiten Mannschaft aufnehmen. Andi sollte sich später
als einer der Garanten unseres deutlichen Sieges zeigen. Er lieferte einen
fehlerfreien Part.
Wir gingen von Beginn an ab wie die Feuerwehr, ließen dem Gegner nicht
die Luft zum durch atmen. Der Torsteher der Gäste war ständig in Aktion,
und verhinderte einen frühen Rückstand. Es war klar das dieses Tempo
nicht ewig gehalten werden konnte. Und so entwickelte sich nach
fünfzehn Minuten ein reger Schlagabtausch. In der 45. Minute gab der in
der ersten Hälfte etwas vernachlässigte Mario, einen Ball an der Grundlinie
nicht verloren, schoss seinen Gegenspieler an, und von dort fiel der Ball dem
lauernden Ralf direkt vor die Füße der diesen dann ins Tor hämmerte.
Halbzeitpfiff, und alle waren erstmal zufrieden?
Beeinflusst durch den Adrenalin-Schub, entwickelten sich in der Kabine
hitzige Wortgefechte, die sonnst eigentlich überflüssig sind, in diesem
Fall aber anzeigten: Wir sind Heiß.
Und so gingen wir auch in die zweite Runde. Es kam eine Partie zustande,
die man den beiden im unteren Mittelfeld platzierten Mannschaften, nicht
zugetraut hätte.
Zwei Minuten sollten uns dann reichen um alles klar zu machen. Mario,
der in der zweiten Hälfte, viel mehr in unser Spiel einbezogen wurde,
lief zur Hochform auf. Ralf und Joschi sorgten gekonnt für die Vorarbeit,
zu seinem Treffer in der 62. Minute. Und nur zwei Minuten später stand er
erneut im Mittelpunkt. Doppelpässe mit Micha, die erst endeten als jegliches
Risiko ausgeschaltet war, schloss letzterer mit dem 3:0 Siegtreffer ab. Trotz
unserer deutlichen Führung steckte Union zu keinem Zeitpunkt auf. Aber
auch unser Team wollte sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, und hielt
gut postiert und konzentriert dagegen.
Alles in allem eine spannende und abwechslungsreiche Alt-Liga Partie, die
sicher auch unsere zahlreich erschienenen Fans erfreut hat.
Sollte in den letzten beiden Spielen gegen direkte Tabellennachbarn auch
noch Punkte geholt werden, könnten wir im gesicherten Mittelfeld überwintern.

Detlev Adam

19.11.2010 RW Neuenhagen : WFC Corso 99/Vineta 6:5

Ohne Punkte kam man aus Neuenhagen wieder. Das Land
Brandenburg schein nicht gut für uns zu sein. Es war ein
Spiel das eigendtlich keinen Sieger verdient hätte. Die
Gastgeber nutzten ihre Chancen besser. Selbst legte
man sich in Zeug. Blieb immer gefährlich. Nur mit der
Ausbeute der Chancen haderte man.

14.11.2010 SC Alemania 06 I -- WFC-Corso-Vineta I 2:1 (2:1)

Die Spielerdecke wird immer dünner! Ab und zu meldet sich mal einer
zurück, dafür verschwinden aber wieder zwei bis drei. Ohne die Unterstützung
aus unseren anderen Altliga-Mannschaften wäre heute gar nichts mehr
gegangen. Meinen herzlichen Dank schon mal vorab.
Wir starten gleich mit einer guten Möglichkeit, müssen aber kurz
danach die Regie den Allemannen überlassen. Nach 15 Minuten
erzielen diese dann auch, nach einem vorangegangenen Missverständnis
zwischen Andre und Sherry, den Führungstreffer.
Nach 25 Minuten waren wir aber bereit zur Gegenwehr.
Viele gut anzusehende Angriffe liefen auf das Tor der Gastgeber, und
folgerichtig konnten wir nach 25 Minuten, durch Olli, den Ausgleich erzielen.
Vorher hatte Bernd noch eine erwähnenswerte Szene, in der er den Ball
"nur noch" mit dem Körper über die Linie zu drücken brauchte. Hätte er
am Samstag nur zwei Pizzen und zehn Flaschen Bier mehr zu sich
genommen, hätte der Ball mehr Aufprallfläche gehabt, und die Führung
wäre perfekt gewesen. So mussten wir leider noch in der 40. Minute das
2:1 der Allemannen hinnehmen.
Nach der Pause kam Micha noch dazu, und Heiko unterstützte von nun
an unsere Angriffsbemühungen, die die Gastgeber nur noch zu gelegentlichen
Konterversuchen die Mittellinie überschreiten ließen.
Der Schiedsrichter (dieser Mann wedelte ständig mit der gelben Karte, um
seine eigene Sehschwäche zu kaschieren) und fehlendes Glück sorgten
dann aber auch dafür, das nichts zählbares mehr zustande kam.
Fazit: Gut gespielt aber trotzdem verloren, was auch nach dem Spiel vom
glücklichen Sieger anerkannt wurde. Wichtig ist aber das der Aufwärtstrend,
trotz widriger Umstände wieder zu erkennen war, und wir doch zuversichtlich
in die wichtigen Spiele gegen Union und Hansa gehen können. Die hinter uns
platzierten Mannschaften meinten es wenigstens gut mit uns, so das wir den
zehnten Platz noch behalten konnten.
Also weitergemacht, in vierzehn Tagen wissen wir mehr.

Detlev Adam

06.11.2010 WFC Corso 99/Vineta I -- B.W. Hohen Neuendorf I 3:2 (2:1)

Wie geht das denn?
Mit nahezu der selben Elf, die sich in der Vorwoche noch komplett
verweigerte, liefen wir gegen den Tabellendritten auf.
Der einzige "Neuling" im Team war Heiko, der es mal wieder versuchen
wollte. Man wollte seinen Augen nicht trauen was da abging.
Nach zehn Minuten Anlaufzeit waren wir auf vollen Touren.
Und Hajo sorgte schon nach 11 Minuten, mit einem gefühlvollen Heber
über den Torsteher der Gäste hinweg ins Eck, für die 1:0 Führung.
Selbst Marios verletzungsbedingte Auswechslung steckte man sofort
weg. In der 20. Minute erzielte Bernd dann einen ähnlichen Treffer
(soviel Feingefühl hatte man ihm gar nicht zugetraut), und belohnte
sich schon vorab für die noch folgende famose Gesamtleistung.
In der 30. Minute mussten wir trotz überragender Leistung der gesamten
Mannschaft, den Anschlusstreffer hinnehmen.
Man schüttelte sich ab, und machte unbeirrt weiter bis zum Halbzeitpfiff.
Die Vorstädter waren angereist, um mal eben schnell drei Punkte beim
Abstiegskandidaten zu holen. Und nun so etwas. Die Gedanken waren
ihnen auf ihre Stirn geschrieben. In der Pause schworen sie sich ein, das
Spiel zu kippen. Ihre Gestik vor dem Anpfiff war eindeutig.
nach den ersten erfolgreich abgewehrten,stürmischen Angriffen der
Neuendorfer, verfehlte Tommy nur knapp das gegnerische Tor, und die
Sicherheit kehrte wieder in unsere Reihen zurück.
Man lies den durchtrainiert wirkenden Gästen nicht die Chance ihr Spiel
zu finden, griff sie schon vor der Mittellinie an, und erspielte sich selbst
immer wieder gute Möglichkeiten. Dafür sorgte Micha, nach anfänglicher
Zurückhaltung eroberte er sich selbst Bälle im Mittelfeld und brachte die
Abwehr der Gäste ständig in Schwierigkeiten. Auch er belohnte seine
famose Leistung dann in der 75. Minute, mit einem schulmäßigen
Kopfballtreffer. Vorangegangen war ein scharf getretener Eckball von
Klaus, der Freund und Feind passierte, um dann von Micha verwertet
zu werden. Der nächste Angriff der Gäste schlug dann aber wieder in
unser Tor ein, sorgte auch dafür, das man sich nicht auf seinen Lorbeeren
ausruhen konnte, und motivierte uns wieder aufs Neue. Mit Glück und
Können (Sherry lenkt den Ball an die Latte, Heiko und Bernd retten auf
der Linie), werden die letzten Minuten überstanden, und man kann drei
Punkte sein eigen nennen, die so keiner auf dem Zettel hatte.
Überglücklich lagen sich die Jungs in den Armen, und Neuendorf schlich
sich betroffen vom Platz.
Besondere Erwähnung verlangt auch die Leistungen von Niko,Tommy,
Olli und Joschi, die eine wahnsinnige Laufarbeit verrichteten, Heiko, der
ein Super Come-Back hinlegte, Ralf der im ungewohnten Mittelfeld
kämpfte wie ein Bär, und nicht zuletzt Hajo, der durch seine ruhige
Spielweise dafür sorgte, das dies auf das gesammte Team abfärbte.
Zuletzt noch meinen Dank an Olli Uth (der sich trotz Verletzung) und an
Sandor (der noch seine Sachen von zu Hause holte). Diese Sportkammeraden
stellten sich noch als Auswechselspieler zur Verfügung, konnten aber nicht
mehr berücksichtigt werden.
Zum Abschluss noch etwas Größenwahn. Weiter so Männer! Opfer gibt es noch
zur genüge. Am Sonntag Alemania?

Detlev Adam

31.10.2010 1. FC Lübars I -- WFC Corso 99/Vineta I 2:0 (0:0)

Vorsichtiges abtasten der Tabellennachbarn bestimmte in den
ersten Minuten das Bild. Dann, so nach fünfzehn Minuten, setzte
sich Lübars langsam in Bewegung. Nur in unseren Reihen tat sich
nichts.Sherry, und das Unvermögen der gegnerischen Angreifer
ersparten uns einenRückstand.
Wir waren an diesem Tage zu keinem Zeitpunkt in der Lage etwas
Spielartiges aufzubauen. Jeder Angriffsversuch der über zwei
Stationen ging musste schon als Erfolg gewertet werden.
Fehlende Laufbereitschaft machte es dem Ballführenden unmöglich
einen Spielzug einzuleiten. Aus Verzweiflung wird der Ball nach vorn
geprügelt, und für unsere Stürmer unverwertbar. Mit Fehlpässen
setzen wir Lübars immer wieder neue Infusionen. Aber es geht
torlos in die Kabine.
Auch die anschließende Predigt hinterlässt keine merkliche Belebung.
Das einzige worauf man sich zur Zeit verlassen kann, sind die ständigen
Verletzungen. Nachdem Massel schon in der ersten Hälfte das Feld
räumte, folgte ihm Micha in der 60. Minute und den eingewechselten Hajo
erwischte es auch nach nur wenigen Minuten. Wir treten auf der Stelle und
erzielen für Lübars in der 60. Minute auch noch die Führung. Nico war der
Unglücksrabe der nach mehrmaligem stochern, den Ball ins eigenen Netz
versenkte.
Ab der 75. Minute erwachte man kurzzeitig aus dem Koma, aber auch jetzt
kamen keine konzepierten Spielzüge zustande. die sich bietenden
Möglichkeiten waren eher Zufallsprodukte. Der Torsteher der Gastgeber
musste in der 85. Minute das erste mal tätig werden. Durch einen Konter
kassierten wir noch ein weiteres Tor zum 2:0 Endstand.
Wir können nur hoffen das sich unser Lazarett bald wieder lichtet, da wir
die Leute aber immer wieder einsetzen müssen, halte ich das eher für
unwahrscheinlich. Die Saison ist zwar noch lang, aber es müsste sich
bald etwas ändern.

Detlev Adam

23.10.2010 WFC-Corso 99/Vineta I -- VSG Altglienicke I 2:2 (1:1)

Verletzte und Kranke soweit mein Auge schauen kann, und es werden
immer mehr.
Mit Heiko, Mario, Bernd, Hansjörg, und Joschi fehlte schon mal die halbe
Startformation. Im verlauf des Spieles sollten noch weitere dazu kommen.
Ohne Anleihe an die zweite Altliga, (Schröder und Andre) hätten wir arge
Probleme bekommen.
Wir begannen nervös und verhalten, aber nach wenigen Minuten merkte
unsere Rumpftruppe, das der Tabellensechte auch nicht besser drauf war.
So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich für Fußball-Ästheten
nicht gerade zum anschauen eignete. Tormöglichkeiten waren sehr selten.
Nach 20 Minuten verabschiedete sich Oli (wie schon in den sieben
vorangegangenen Spielen), mit muskulären Problemen.
Nach der einzigen großen Torchance musste Micha verletzt das Feld räumen.
Und da die Gäste sich auch nicht zum Tore schießen entscheiden konnten,
übernahm Andre diesen Part. Mit seinem Hinterkopf hob er den Ball in alter
Seeler Manier, über Sherry hinweg ins eigene Tor. Das war in der 30. Minute.
Doch so wollte er sich nicht in der Kabine präsentieren, und besorgte noch
kurz vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich.
In der zweiten Hälfte kamen wir besser ins Spiel, und so ergaben sich einige
hochwertige Tormöglichkeiten, die wieder einmal leider nicht verwertet wurden.
Und so war es dann wieder einmal wie im wahren Leben. Wenn man nicht
selbst zugreift tun das eben andre. So Altglienicke. In der 75. Minute erzielten
sie die 2:1 Führung. Und weil sie dies nun auch wieder nicht so recht packten,
half ihnen diesmal Sherry ein wenig mit.
Die verbleibenden 15 Minuten wollte man nutzen, und es sah auch so aus als
ob da noch etwas gehen würde. Spätestens als der Schieri in der 88. Minute
einen Elfmeter für uns gab waren alle guter Hoffnung. Aber was geschah nun?
Keiner wollte die große Verantwortung übernehmen und diesen Elfer ausführen.
Nach langen Diskusionen und mädchenhaftem Zögern, nahm sich Klaus den
Ball und verschoss ihn wie schon beim letzten mal. Kurze Betroffenheit machte
die Runde, doch man steckte auch jetzt nicht auf. Und das schier unglaubliche
geschah. In der 93. Minute zeigt der Schiedsrichter ein weiteres mal auf den
Punkt. Diesmal standen wenigstens zwei Kandidaten auf der Bühne.
Andre lies Ralf den Vortritt und selbiger knallt den Ball mit etwas Glück (der
Torsteher war noch dran) ins Netz. Abpfiff. Glücklicher kann man keinen
Punkt holen, aber letztendlich war es verdient.
Die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, und ich kann jedem einzelnen
eine sehr große Moral bescheinigen. Sherry und Massel quälten sich nach
vorangegangenen Verletzungen über die Runden. Tommy und Andre hatten
am Ende des Spiels aber auch wirklich jeden Quadratzentimeter des Platzes
betreten. Letzterer war, man verzeihe mir den Vergleich, wie im Musical
Starleight- Express, die einzige E-Lok unter den im Hochdruck stehenden
Dampfmaschinen.
Zum Schluss stellt sich noch die quälende Frage, wer ist in der nächsten Woche
wieder Fit, oder sind die "alten Kadaver" so verschlissen, das sich diese
missliche Lage an den folgenden Spieltagen wiederholen kann?
Daumen drücken und wieder neu durchstarten heißt die Devise.

Detlev Adam

09.10.2010 BSC Kickers 1900 I - WFC Corso 99/Vineta I 0:2 (0:1)

Beim Anblick, der dem Flugfeld Tempelhof ähnlich sehenden
Rasenplatz an der Monumentenstr, fiel bei einigen Akteuren
schon der Kloß in die Hose. Und das nicht ganz unbegründet,
wie sich später noch zeigen sollte. Kickers, mit ihrem, dem
Sportplatz angepassten Spiel, liess in den ersten Minuten
unsere Abwehr kaum zur Ruhe kommen.
Da deutete sich auch schon wieder unsere erste Auswechslung
an. Olli schaffte diesmal nur zehn Minuten mit seinem kaputten
Rücken. Wir benötigten einige Zeit um uns selbst Möglichkeiten
zu erarbeiten, die allerdings nicht unbedingt zwingend waren.
So mußten wir uns bis zur 45. Minute in Geduld üben.
Nach dem Klaus einen Freistoß, Zentimeter genau, zu Ralf
leitete, konnte dieser mit seinem platzierten Kopfball, und dem
Pausenpfiff, unsere Führung erzielen.
Auch die zweite Runde begann mit brenzligen Situationen.
Heiko sorgte dafür,das Sherry nicht vor unlösbare Aufgaben gestellt wurde.
Das Spiel lebte auf beiden Seiten nicht gerade von technischen
Glanzleistungen. Kampfkraft und Einsatz, dominierte in beiden
Teams. In der 65. Minute war es dann endlich so weit. Der bis
dahin fehlerfrei abräumende Heiko, musste uns nun doch wieder
verlassen. Kurz darauf ein langer Sprint von Joschi, der etwas
eigensinnig selbst den Torerfolg suchte. Der vom Torsteher
abgewehrte Ball landete wieder bei Joschi, diesmal machte er
mehr daraus und passte den Ball zu Markus, der eiskalt zum
2:0 vollendet. Nun trat die neu formierte Abwehr das Erbe
ihres Chefs an, und brachte mit der noch verbliebenen Luft
den Sieg in trockene Tücher.
Dieser Erfolg war nicht ganz ungefährdet, aber dennoch verdient.
Der Anschluss zum Mittelfeld wurde erst einmal hergestellt.
Was mir nicht so gefiel, waren wieder einmal die unnötigen
Rededuelle und Beschimpfungen, die dann auch noch dazu
führten, das ein Abspiel nur nach Sympathie-Werten erfolgte.
Ich glaube allerdings, das dies ein Luxus ist ,den wir uns nicht
unbedingt erlauben sollten, und der schnellst möglich abgestellt
werden muss.
Abschließend muß noch eine Besonderheit festgestellt werden.
Der beste Mann auf dem Platz war der Schiedsrichter.

Detlev Adam

02.10.2010 1.FC Wacker Lankwitz II - WFC Corso 99/Vineta 2:0 (2:0)

Wundertüte erste Altliga!
Diese Mannschaft passt in keine Schablone. Immer wenn man
glaubt, im laufe der vielen Jahre schon alles gesehen und
miterlebt zu haben, lassen sich diese Typen etwas neues einfallen.
Schon nach 3 Minuten holt Bernd, einen gegnerischen Stürmer in
unserem Strafraum von den Beinen. Strafstoß und 1:0 für
Wacker. Wir berannten wütend das Tor unseres Gegners,
erarbeiteten uns eine 100%ige Chance nach der anderen, doch
weder Hansjörg noch Jörg (lag es am Namen?) waren in der Lage,
den Ball den einen Meter über die Linie zu stoßen. Die Lankwitzer
hatten den Fußballsport wahrlich nicht erfunden, wir aber leider an
diesem Tage auch nicht. Andere Kandidaten wollten den Beweis
erbringen das es doch nicht nur am Namen liegen kann, und
vergeigten weiter jede sich bietende Möglichkeit. Und das waren
nicht wenige. Wenn es Hansjörg auch nicht gelang mit Toren für
Gesprächsstoff zu sorgen, war sein Einfallsreichtum in anderen
Belangen um so größer. Nach einem Allerweltsfaul fummelte er
seinem Gegenspieler im Gesicht rum, und erntete dafür prompt
die rote Karte. So konnte man natürlich, der ohnehin schon
nervösen Mannschaft, keinen Gefallen tun.
Postwendend erzielten die Lankwitzer mit ihre 2. Möglichkeit, die
2:0 Führung, und so ging es in die Kabinen.
Auch mit zehn Mannen übernahmen wir sofort wieder die Regie.
Der nicht gerade fangsichere Torsteher des Gastgebers, irrte
durch seinen Strafraum, wurde aber immer wieder von unseren
Leuten angeballert. Der arme Kerl muss Prellungen am ganzen
Körper gehabt haben. In der 53. Minute ging mir erst einmal das
Herz auf. Olli wird im Strafraum gelegt. Elfmeter für uns.
Der erste bittere Beigeschmack, Olli muss abbrechen.
Für den zweiten sorgt dann Klaus. Er schiebt den Ball neben
das Tor. Das hätte die Wende sein können war aber wieder nur
Sch....ade. Jörg folgte, nach dem Elfer, Olli, verletzt in die Kabine.
(Beide sollen nach dem Spiel gemeinsam im Telebus nach Hause
gefahren sein.) Freistöße aus lukrativen Positionen, der Elfmeter,
nichts konnte uns an diesem Tage ins Ziel bringen.
Im Gegenteil, ab der 70. Minute musste Sherry noch dafür sorgen,
das wir nicht mit mit 6:0 von den eigentlich harmlosen Wackeraner
deklassiert wurden.
Es blieb beim 2:0, wir haben den Anschluss ans Mittelfeld erst
einmal verpaßt, sind aber wieder einmal um eine Erfahrung reicher.



Detlev Adam

25.09.2010 WFC Corso 99/Vineta I - FC Hellas I 2:4 (1:1)

Es fällt nicht leicht über ein Fußballspiel zu berichten,
das zumindest auf unserer Seite eigentlich gar nicht
richtig stattgefunden hat.
In der ersten Hälfte entwickelten sich noch Parallelen
zur Vorwoche. In den ersten 15 Min. machten wir noch
das Spiel und der Gegner war völlig ungefährlich.
Nach dieser Zeit entwickelten sich die Hellenen zu einem
Team, die mit ihren schnell und präzise geführten Angriffen
dafür sorgten, das wir gehörig ins Schwimmen kamen.
Und wie schon in der Vorwoche, sorgte Sherry dafür, das die
erste Hälfte nicht schon unaufholbar an den Gegner ging.
Und genau in diese Phase fiel unser Führungstreffer.(Eigentor).
Dieser wurde aber bereits fünf Minuten später von Hellas
ausgeglichen. Und so ging es noch voller Hoffnung in die
Kabinen.
Die zweite Hälfte begann auch noch verlockend. Schon in der
46. Minute konnte Bernd mit einem harten, platzierten Schuss
ins lange Eck die erneute Führung wieder herstellen.
Doch von nun an ging es bergab.
Die Zuspiele wurden noch unpräziser und es gelang gar nichts
mehr. Anders die Hellenen. Sie erspielten sich Chance um
Chance, verwerteten sie , Gott sei Dank, nicht
alle, trafen aber dennoch zwei mal in unser Tor, und gingen als
verdienter Sieger vom Platz.
Abschließend kann man nur jedem bescheinigen, das er an
diesem Tage versucht hat sein bestes zu geben, im Kollektiv
gesehen aber nicht viel zusammen lief.
Und noch ein Wort zum Verletzungspech das uns daran hindert,
wenigstens mal über einen etwas längeren Zeitraum, mit einer
halbwegs eingespielten Mannschaft über die Runden zu
kommen. Beim warm machen erwischte es Heiko (Verletzung
beim letzten Spiel). Nach 35 Minuten war Olli dran (Rücken),
und zu guter letzt Mario, in seinem 1. Spiel nach längerer
Verletzungspause.
Drei Schlüsselpositionen die immer wieder neu besetzt werden
mussten, und dazu führten, das fast die gesamte Truppe
während des Spiels umgebaut werden musste. Solche
Vorkommnisse begünstigen unsere Situation natürlich nicht
unbedingt.
Also Männer den Kopf hoch, und darauf hin arbeiten, das auch
bei uns wieder alle Stränge zusammen laufen werden.
Noch ist mit dem nächsten Sieg der Sprung ins Mittelfeld möglich.

Detlev Adam

18.09.2010 WFC Corso 99/Vineta I : Lichtenrader BC 25 II 3:2 (0:1)

Von Beginn an auf volle Betriebsbereitschaft eingestellt,
verpasste das Team eine schnelle Führung.
Danach lag unser Defizit, wie schon so oft darin, das kaum
jemand in der Lage war den Ball fehlerfrei über drei Meter
zum Mitspieler zu bringen. Dadurch kam Lichtenrade immer
besser ins Spiel und konnten auch nach 30 Minuten, mit einem
vom WM-Zauberball begünstigten Freistoß in Führung gehen.
Heiko verließ verletzt das Abwehrzentrum, Hajo und Massel
übernahmen vo nun an diesen Part. Jetzt kam Sherrys großer
Auftritt, mit dem er wie sich später erst raus stellen sollte, den
Grundstein für unseren Sieg legte!
Drei sensationelle Paraden (einen Übergreifer den selbst nur
wenige Bundesliga Torsteher beherschen) verhinderten, das wir
schon abgeschlagen in die Pause gehen mussten.
In der Halbzeit beschworen Sherry und Ralf ihre Mitspieler alles
zu geben. Und das gelang.
Die wütend angreifenden Gäste fanden in unserer 100 jährigen
Innen-Verteidigung (Massel und Hajo) ihren Meister. Die
hervorragend aufgelegten Außenverteidiger,Markus und Bernd,
sorgten mit ihrer Schnelligkeit für die nötige Unterstützung.
Den Rest erledigte unser Torwart. Mit unseren Kontern
erzeugten wir immer gefährlichere Situationen vor dem
gegnerischen Tor. Nicht nur die Paraden unseres Torwarts
waren eine Augenweide, nein auch Ralf sorgte mit einem
schulmäßigen Fallrückzieher für Begeisterung.
Diesen konnte der Gäste-Keeper gerade noch über die Latte
lenken. Aber gegen seinen 3 Minuten später folgenden
Kopfball-Torpedo war er machtlos. Nun kam der in letzter Zeit
des öfteren gescholtene Micha immer besser ins Spiel.
Einen seiner schnellen Vorstöße schloss er perfekt zum 2:1 ab.
Klaus sorgte auch in diesem Fall wieder für die Vorbereitung
wie schon beim 1:1. Ein nicht berechtigter Elfmeter ermöglicht
unseren Gästen den Ausgleich. Aber damit gibt sich Micha nicht
zufrieden. Der an diesem Tage Tage auch hinten aushelfende
Stürmer startet erneut, von der Mittellinie, einen Sololauf und
kann erst im Strafraum von den Beinen geholt werden. Elfmeter.
Nun war die Bühne frei für den trotz Rückenbeschwerden
durchhaltenden Oli. Er platzierte den Schuss Millimeter genau an
den Innenpfosten, der Ball flog von dort auf der gegenüber
liegenden Seite ins Netz. Riesiger Jubel und Abpfiff waren eins.
Erwähnenswert ist nun noch die Moral die von jedem einzelnen,
nach dem Rückstand, noch einmal ins Spiel gebracht wurde.
Weiter so!


Detlev Adam

11.09.2010 WFC Corso 99 / Vineta : Friedenauer TSC 0:2 ( 0:0 )


Alle Vorgaben wurden diesmal von Beginn an umgesetzt.
Man attackierte den Gegner aggressiv, ließ ihn nicht ins Spiel
kommen, und erkämpfte sich so ca. 70% der Spielanteile.
Wir erarbeiteten uns auch einige hochkarätige Chancen,
die wir aber wieder einmal nicht in Tore umsetzen konnten.
Und immer wenn die Friedenauer vor unserem Tor auftauchte
kam Gefahr auf, und erweckte Befürchtungen in mir.
Torlos ging es in die Kabine.
Nahtlos übernahmen wir auch in der zweiten Hälfte die
Initiative. Alu und eine gute Torwartleistung bewahrten die
Gäste vor einem Rückstand.
Gedanklich war ich mit der Punkteteilung schon im Reinen.
Doch da sollten sich meine Befürchtungen noch bewahrheiten.
Der Verzweiflungsschuß eines Friedenauer Stürmer fand den
Weg, an Sherry vorbei, in unser Tor.
Verständnislosigkeit in den Gesichtern.
Wir öffneten uns,um in den noch verbleibenden 10 Minuten
noch einmal das Blatt zu wenden. Doch der Schock saß tief,
und nichts gelang mehr.
So kamen die Gäste noch zu einem sicher nicht verdienten
2:0. Und das obwohl sie in der zweiten Hälfte eigentlich
schon stehend KO waren.
Gut Jungs, jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, das ganze
sah schon wie Fußball aus. Und wenn uns nun auch noch
einfallen sollte, was noch zum Fußballspiel gehört, ist mir
um unsere Zukunft nicht bange.

Detlev Adam

05.09.2010 SC Borsigwalde - WFC Corso 99/ Vineta 6:0 (1:0)



Gleich in der zweiten Minute fallen wir nach der ersten Ecke
auf einen Bauerntrick herein. Ein Spieler des Gegners läßt
den Ball durch seine Beine laufen, zu einem besser postierten,
dieser bringt den Ball Richtung Tor, und ein weiterer drückt ihn
mit der Hacke ins Netz. Da schaut man nur!
Fehlstart im doppelten Sinne des Wortes. Der kleine Rest der
ersten Halbzeit verlief dann ohne weitere Treffer.
Mario musste bereits nach acht Minuten mit einer Knieverletzung
den Platz verlassen. Wir hatten das Glück das Borsigwalde nicht
unbedingt aus jeder Möglichkeit ein Tor machen konnte.
Dabei erarbeiteten wir uns selbst einige gute Chancen, die
wir dann aber auch wieder nicht umsetzen konnten.
Nach der Pause übten wir auf den Gastgeber starken Druck
aus. Pfosten und der Torsteher vereitelten gute Möglichkeiten.
Und immer dann wenn Anzeichen vorhanden sind wieder ins
Spiel zu finden, fangen wir uns Tore im Doppelpack, die einen
unaufholbar zurück werfen. Allem Anschein nach ist das ein
Defizit, das es abzustellen gilt. So also auch an diesem Tage.
In der 55. und 57. Minute zwei Treffer, und das war es dann.
Wir steckten zwar nicht direkt auf,aber es gelang auch nichts
mehr. In den letzten 15 Minuten konnten die die nun
immer sicherer aufspielenden Gastgeber noch drei weitere
Treffer markieren. Das Ergebnis fällt zwar einen Tick zu hoch
aus, war aber auf Grund der größeren spritzigkeit für den
Absteiger aus der LL verdient. Bei uns mangelte es wieder
einmal an lauffreudigkeit, Konzentration und der nötigen
Feinabstimmung. Es werden Manschaften kommen die leichter
zu spielen sind und dann müssen die eben die Punkte
hergeben.

Detlev Adam



1. Pokalrunde Blau-Weiß Hohen Neuendorf - WFC-Corso-Vineta 5:3 (3:1)

Eine Baustelle kurz vor dem Ziel, zwang uns noch Umwege über Reitwege zu machen.
Das sollte heute nicht die einzige Wiedrigkeit bleiben. Bedingt durch Urlaub und andere
Unpässlichkeiten war die Spielerdecke ohnehin nicht sehr dick. Und nun mussten wir
auch noch feststellen, das uns Klausi, versehentlich "nur" seine Marion geschickt hat.
Die uns in diesem Falle nicht wirklich weiter helfen konnte. Der 13er Kader reduzierte
sich damit erst einmal auf zwölf. Wenn es Sherry erwischt, dann immer nur beim Warm
machen, wie auch an diesem Tage. Doch er biß die Zähne zusammen, und wie sich
später zeigen sollte, war er trotz seiner "Behinderung" nicht der schlechteste.
Doch da erschien Andreas Nimz. Auf dem Weg zum Bierstand wurde er sofort verhaftet
und in blau-weiß verkleidet.
Wir begannen eigentlich recht konzentriert, und so gelang uns auch schon in der 8. Minute,
nach Flanke von Joschi, durch Micha die Führung. Bis auf das Ausscheiden von Hansjörg
in der 10. Minute lief soweit alles Prima. Dann der Ausgleich der Gastgeber in der 20. Minute
und plötzlich liefen alle wieder unsortiert durcheinander.
Die noch verbleibenden 20 Minuten sollten dafür sorgen, das wir am Ende das Spiel verlieren.
Bis zur Halbzeit-Pause gelang es den Hohen-Neuendorfern in der 28. und 45. Minute einen
zwei Tore Vorsprung auf zu bauen.
Nach dem Wechsel kam nun Andreas zu seinem lang erwarteten Auftritt. Dieser sorgte im
Mittelfeld für mehr Ruhe und so konnten wir wieder richtig mitspielen.
Bedingt durch die, Hitze, die allen Akteuren zu schaffen machte, und durch die sicher
geglaubte Führung, schaltete der Gegner auch etwas zurück. So konnte Andreas mit
seinem sehenswerten Volleyschuß aus 20 Metern, in der 80.Minute, uns noch einmal in
die Nähe des Elfmeter-Schießen bringen. Was vorher keiner ahnen konnte, plötzlich
entschloss sich der sadistisch veranlagte Schieri, der alte Männer gerne leiden sah, auch
noch zu einer sechs minütigen Nachspielzeit.
Und in diesem Zeitraum ging noch einmal richtig die Post ab. im Minuten-Takt sorgte
Hohen-Neuendorf für die 4:2 Führung, wir durch Bernhardt Boettger für das 4:3, und
noch einmal der Gastgeber zum 5:3 Endstand.
Unter dem Strich gesehen, und in Berücksichtigung des arg reduzierten Kaders, kam am
Ende doch eine respektable Leistung zu Stande. Wir werden in der kommenden Saison
noch zweimal auf diesen Gegner treffen, und müssen bei besseren Voraussetzungen nicht
unbedingt Angst vor dem Tabellen vierten der Bezirksliga (Saison 09/10) haben.

Detlev Adam