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27.01.2012 WFC Corso 99/Vineta : SC Borsigwalde 4:2 (1:0)

Am Freitag wollten mir meine "Jungs" zeigen, das es wohl doch
etwas töricht ist, besonders für einen Mann meines Alters, noch
an den Weihnachtsmann zu glauben.
Ich hatte im letzten Bericht des Vorjahres, meinen Wunsch an
ihn gerichtet, allen Spielern ein Licht aufgehen zu lassen, wie
man ein Kleinfeld-Spiel effektiv gestaltet. Leider war keine
Veränderung festzustellen. Aber Glaube und Hoffnung sterben
bekanntlich zu Letzt.
Wie sich bald zeigen sollte, war der Gegner in allen Belangen als
harmlos einzustufen. Man legte wieder einmal los wie die Feuerwehr,
und schon nach 10 Minuten erzielte Sandor unseren Führungstreffer.
Doch das war es dann auch erst einmal. Es gelang uns, über die ersten
dreißig Minuten kaum, einen gewollten Spielzug auf zu bauen.
Hätten wir nicht Hubi im Tor gehabt, der mit einigen großen Taten
glänzte, wäre die dünne 1:0 Führung wohl kaum bis zur Pause zu
halten gewesen. Noch einmal meinen Dank an ihn und Marianne,
für das kurzfristige Einspringen.
In Runde 2 blitzen dann doch , für eine viertel Stunde, die fußballerischen
Qualitäten unserer Spieler auf, und wir konnten durch Mario, Marco und
Raf drei weitere Treffer erzielen. Waren das die drei Wünsche, die mir noch am
Nachmittag bei Karstadt, eine als Toilettenfrau verkleidete, gute Fee gewährt hatte?
Eher wohl nicht. Denn was meine Augen danach sehen mussten, lies mich
dann vollends vom Glauben abfallen.
Es ging nun überhaupt nichts mehr. Haselhorst bekam Oberwasser. Man
erzielte zwei Treffer, aber Hubi und der Abpfiff sorgten dafür, das unser
erster Auftritt im neuen Jahr nicht gleich voll in die Hose ging.
Es kann und muss nun besser werden, denn bis zum Punktspiel-Start sind
es nur noch 14 Tage.

Sofort nach dem Spiel erkannten einige Spieler, das unsere wahre Berufung wohl
eher im Umgang mit anderen "Bällen und Kugeln zu suchen ist.
Denn am Samstag der Vorwoche, bei unserem 2. Kegel-Turnier, kamen wir nach der
Einnahme von Leistungs-fördernden Getränken auf eine deutlich bessere
Treffer-Quote.
Auch dieser Nachmittag machte allen viel Spaß, und lässt mich glauben, nein Unsinn,
hoffen, das wir den Ehrgeiz, der dabei auftrat, auch in unser ursprüngliches Hobby
übertragen können.
Ihr habt es nun in der Hand, mich eines Besseren zu belehren
D.A.

09.12.2011 WFC-Corso-Vineta -- BSG Fernsehelektronik 2:1 (1:0)

Fast hätten die Zeilen auf dem Spielformular nicht ausgereicht, um all die
Erschienenen zu registrieren.
Die noch in der Vorwoche, von mir beanstandeten lauten Worte, während
des Spiels, blieben diesmal aus und man "schwor" sich nach einer
Kabinenansprache: Wir wollen gemeinsam Alt werden!
Wie gewohnt stand uns ein unbequemer Gegner mit einer sattelfesten Abwehr
gegenüber, mit der wir uns auch auch diesmal wieder schwer taten, und es wollte
kein Tor gelingen. Auch auf die üblichen Leichtsinns-Fehler (in der Vorwärts-
Bewegung lange und ungenaue Päße), wollten wir nicht verzichten. Und somit
sorgte man dafür, das es auch unserem Olaf nicht an Abwechslung fehlte.
Nach zwanzig minütiger Spielzeit dann eine Ecke für die Fernsehtechniker, diese
wird abgefangen und der über drei Stationen geführte Konter läst uns endlich in
Führung gehen. Traumhaft mit welchem Tempo und Genauigkeit, Mario und Sandor
diesen Vorstoß abschließen. Der nächste Höhepunkt ist dann der Pausen-Pfiff.

Wenige Minuten nach dem Beginn der zweiten Halbzeit folgt die Ernüchterung.
Einer dieser vorab geschilderten Fehler sorgt dann für den Ausgleich.
Der wenig attraktive Fußball setzt sich weiter fort. Und fast zeitgleich wie in der
ersten Halbzeit, setzen Mario und Sandor zu ihrem zweiten Genie-Streich an,und
erzielen in ähnlicher Manier unsere erneute Führung. In den noch verbleibenden
Minuten zeigt sich auch nicht mehr viel erbauliches. Zwei High-Lights mussten reichen.
Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. In Schönheit gestorben sind
wir schon des öfteren.
Der Abpfiff sorgte für Vor-Weihnachtliche Glücksgefühl in unseren Reihen. Man machte
sich schnellst möglich auf den Weg ins Warme, um die kalten Getränke zu vernichten, die
Ronni anlässlich seines Geburtstages bereit gestellt hatte.

Für eine Kuriosität am Rande sorgte Sandors jugendliches Aussehen. Nach seinem starken
Auftritt und seinen beiden Toren, sahen die Gäste noch eine Chance, die drei Punkte auf
ihr Konto zu buchen. Man verlangte eine Ausweis-Kontrolle. Diese wurde ihnen gewährt,
und man musste nun doch klein- laut die Niederlage akzeptieren.
Nachdem dieser Vorgang in unserer Kabine bekannt wurde, wollten plötzlich alle, mit
ihren Personal-Ausweisen rüber zum Gegner, um sich auch solch ein Kompliment
einzuholen. Teilweise unbekleidet. Ob allerdings ein solcher Anblick, Verdachts-Momente
bezüglich des Alters zugelassen hätte, sollte jeder für sich entscheiden.

Mit diesem relativ schwer erarbeiteten Sieg, gehen wir nun mit einem ausgeglichenen
Konto in die Winterpause (6 Siege und 6 Niederlagen). Damit belegen wir einen Ausbau-
fähigen Mittelfeld-Platz. So kurz nach der Gründung ein achtbares Ergebnis.
Von zwölf Spielen der Rückrunde finden acht in der Ofener Str. statt, und wenn uns dann
auch noch über Weihnachten ein Licht aufgeht, wie ein Kleinfeld-Spiel am effektivsten
aufgezogen wird, braucht sich um uns im neuen Jahr keiner Sorgen machen. Hier ist
ein guter, und wie sich Freitag zeigte, ein eitler Haufen beisammen!

Nun wünsche ich euch und eurer Familie, und allen anderen Corsianern ein frohes Fest
und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!!!

D.A.

Terminänderung !

So ist das nun mal. Der Termin für das gemeinsame
Kegeln hat sich nochmals geändert.

21.01.2012 Treffen 14Uhr Beginn 15 Uhr.
Klubheim Rehberge.

01.12. 2011 Tennis Borussia : WFC Corso99/Vineta 3:1 (1:0)

Die Findungsphase ist grausam. Es ist böse, wenn man Woche für Woche
mit ansehen muss, wie sich doch recht gute Fußballer, die sich zum größten
Teil auch noch einer guten Fitness erfreuen, von mit "Greisen" gespickten
Mannschaften vorführen lassen, wie man Kräfte sparend zum Erfolg kommen
kann.
Ein Blick auf die Tabelle ließ erkennen, das die Borussen mit Abstand die meisten
Tore erzielt hatten. Mit dieser Warnung vor Augen, begannen wir betont defensiv.
Diese Taktik hatte aber nur fünf Minuten Bestand. Man übersah einen gegnerischen
Stürmer, dem auch noch zufällig der Ball vor die Füße sprang.
Dieser konnte gar nicht anders, und bedankte sich sofort mit dem Führungstreffer.
Ein offener Schlagabtausch bestimmte dann den weiteren Spielverlauf.
Gute Tormöglichkeiten wurden wie gewohnt von von uns ignoriert, und die des
Gegners von unserem gut aufgelegten "Reserve-Torsteher"verhindert.
Mit der Einwechslung von Detta kam mehr Ruhe ins Spiel. Wir bestimmten das
Spielgeschehen der letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit, aber der erhoffte
Erfolg trat leider nicht ein.
Die Pause bekam uns überhaupt nicht, und die Anfangsphase konnte nur mit
Glück und Torwart-Paraden überstanden werden. In Puncto Spiel-Aufbau tat sich
zu diesem Zeitpunkt nun so gut wie gar nichts mehr.
Folgerichtig bauten die Borussen in der 40. und 45. Minute ihre Führung auf 3:0
aus. Die letzten zehn Minuten gehörten dann wieder komplett uns und Hansjörg
konnte den Anschluss-Treffer erzielen. Und selbst zu diesem Zeitpunkt, hätte man
bei einer besseren Chancen-Verwertung, das Spiel noch "kippen" können.
Doch es geschah nichts mehr, und wieder verließ ein Gegner, als Sieger den Platz,
der sein Glück erst einmal verarbeiten musste. Auch diese Borussen gehörten, wie
fast alle Mannschaften auf die wir bisher trafen, in die Kategorie: Schlagbar!
Aber leider besitzen wir zur Zeit die Lizenz, Gegner die eigentlich schon "Tot" sind,
durch unsere Umständlichkeit, zurück ins Leben zu führen.
Auch fiel mir auf, das sich bei einigen Mitspielern die Unsitte breit macht, sich verbale
Duelle zu liefern. Man sollte diese verschwendete Energie dazu nutzen, dem Gegner
einfach mehr abzuverlangen. Und das sollte umgehend geschehen!!!!
Damit wir mit einem Sieg, am letzten Spieltag der Hinrunde, auf dem sechsten Tabelle-
Platz überwintern können, und die mitgebrachten Getränke nicht zur Frustbewältigung
verschwendet werden müssen.
Also nehmt euch das gesagte und gelesene zu Herzen.
Jetzt seit ihr dran!

D.A.

11.11.2011 WFC Corso 99 Vineta -- Borussia Pankow 1:2 (1:1)

Im letzten Bericht hatte ich mir etwas mehr Konstanz gewünscht.
Das schöne an meiner Mannschaft ist, das sie Wünsche gern und
schnell umsetzt. Mir schwebten allerdings andere Ideale vor.
Missverständnis sollten schnell aufgeklärt werden. Nicht die alt-
bekannten Fehler sollten bei behalten werden.
Ihr seit mit Sicherheit in der Lage, spieltechnisch und konditionell,
diese ab zu stellen. Nur sollte dazu auch der Kopf eingebracht
werden.
In den ersten zehn Minuten ein offener Schlagabtausch, mit guten
Aktionen der Feld-Spieler und Torsteher auf beiden Seiten.
Doch schon da zeigte sich wieder einmal, das wir keine Anspiel-
Station im Zentrum fanden. Also wurde aus unmöglichen Situationen
auf das Tor geschossen, der Ball zu lange gehalten, oder man versuchte
es einfach allein die komplette Abwehr der Gegner zu überlaufen.
Wie so oft landete das Spielgerät dann irgend wann beim Gegner,
und mit zwei oder drei Spielstationen, wird der Rest unserer
aufgerückten Abwehr überlaufen, so das Olaf mit drei großen Paraden
den frühen Rückstand verhindern muss. All diese Warnungen nutzten
nicht viel. Man machte weiter wie gehabt. Nach 15 Minuten wollte Borussia
es nun nicht mehr nur bei Warnungen belassen, und man erzielte die Führung.
Mario glich wenig später aus, doch wer nun dachte, alles wird gut, der sah
sich getäuscht. Keine Besserung war zu erkennen, und so ging man in die Pause.
Wieder einmal wurden die Mißlichkeiten angesprochen, und alle machten den
Eindruck, als wüste man worum es geht.
Von Beginn an der zweiten Hälfte, zerstörte unnötiges Foul-Spiel auf beiden
Seiten dann jeglichen Spielfluß, und alle rummpelten so vor sich hin.
Reihenweise ließ man Groß-Chancen liegen, und keiner wunderte sich, das die
Pankower dann eine, ihrer wenigen Möglichkeiten dazu nutzten, uns den
Todesstoß zu verpassen.
Nun war endlich alles beim alten. Trotz großem Aufwand und hohem
Spielanteil, gingen wir wieder einmal mehr als Verlierer vom Platz. Besonders
ärgerlich, das es keinem von uns gelang an diesem Tag, Ordnung in unser
Spiel zu bringen. Die vierzehn tägige Pause sollte nun dazu genutzt werden
endlich den Kopf zu aktivieren!

Am Samstag dann unsere erste gemeinsame Veranstaltung.
Ein Kegel-Nachmittag im Klub-Heim Rehberge. Trotz mehr oder weniger
kurzfristigen Absagen, hatten die zehn Anwesenden einen vergnüglichen
Nachmittag. Da es allen sehr gut gefiel, beschloss man den anderen auch
noch eine Chance zu geben, und buchte die Bahn noch einmal für den 25.02.2012,
von 14-18 Uhr. Achtung das ist eine rechtzeitige Einladung!

D.A.

04.11.2011 WFC Corso 99 Vineta -- DJK Roland-Borsigwalde 7:0 (3:0)

Der Mythos, der um diese Mannschaft besteht, ließ sich auch an
diesem Spieltag nicht aufklären, im Gegenteil er wird immer
undurchschaubarer!
Parallelen zum letzten Spieltag tauchten unübersehbar auf.
Roland spielte das gleiche System, mit dem uns der letzte
Gegner noch so demütigte. Und wieder fielen sieben Tore, nur
diesmal für uns. Ein Stürmer, der Rest der Truppe im eigenen
Strafraum. Allerdings war diese Spitze nicht so quirlig wie sein
Vorgänger.
Doch heute gelang es uns viel besser, innerhalb dieses engen
Raumes, Anspiel-Stationen zu finden. Zwangsläufig ergaben sich
gleich vom Beginn an gute Tormöglichkeiten. Schon nach acht
Minuten, war Gummi gleich in seiner ersten Aktion erfolgreich.
Voran gegangen war ein sehenswerter Spielzug, eingeleitet
von Mario und Raf, den er nur noch vollenden musste.
Wenig später erzielte Mario unseren zweiten Treffer, nachdem
er zuvor nur den Pfosten getroffen hatte.
Allerdings benötigte er aber auch die Mithilfe von Fredi, der sich
mit seinem stattlichen Körper genau vor dem gegnerischen
Torhüter aufgebaut hatte. Mario`s Hammer-harter Schuss flog genau
auf ihn zu. Raffiniert duckte er sich weg, (oder war es die Angst
vor einem folgenschweren Schädel-Hirn-Trauma?),
und der Ball schlug genau neben dem Kopf des Keepers ein.
Bei unserem dritten Tor vor dem Pausen-Pfiff, trat noch
einmal unser Gummi in Erscheinung. Mit irgend einem Körperteil
beförderte er den Ball über die Linie.
In der zweiten Hälfte dann das gleiche Bild. Trotz drückender
Überlegenheit, (oder gerade deswegen) schlichen sich immer wieder
unübersehbare Defizite in der Deckungsarbeit ein. Diese sind
bedenklich, sorgten aber wenigstens dafür, das sich Olaf diesmal
wenigstens auch an unserem Spiel beteiligte, und sich sein
"Zu Null" verdienen musste.
Außerdem sorgten diese "Erfolgs-Gefühle" auch noch dafür, das Roland
nicht vorzeitig den Platz verließ. Nach weiteren Treffern durch K.-W. ,
Ronni und Hansjörg wurden beim Gegner Stimmen laut, das Spiel
aus sportlicher Unterlegenheit vorzeitig zu beenden.
Mit seinem zweiten Treffer erzielte Hansjörg dann den hohen, aber
verdienten Endstand, der wenigstens für kurze Zeit das Katastrophen-
Spiel gegen Fortuna-Pankow vergessen ließ.
In dem vorgezogenen Punktespiel am Freitag, könnte das Team den
Beweis antreten, etwas Konstanz zu zeigen, um den Platz in der
Spitzen-Gruppe zu rechtfertigen.

24.10.2011 Fortuna Pankow -- WFC Corso 99 Vineta 7:1 (5:0 )

Wer erklärt mir dieses Fußballspiel ? Ich habe es zwar mit eigenen
Augen gesehen, aber verstanden habe ich nichts.
Vom Papier her, beginnen wir eigentlich mit einer recht laufstarken
Startformation. In den ersten zehn Minuten sorgte man auch dafür,
das die Pankower ihre eigene Hälfte nicht verlassen konnten.
Aber wie so oft, waren wir leider vor und in ihrem Strafraum mit unserem
Latein am Ende. Der erste Angriff der Fortunen, traf uns dann aber auch
schon mitten ins Herz. Führung für Pankow, obwohl sich bis zu diesem
Zeitpunkt eigentlich jeder nur um die Höhe unseres Sieges seine Gedanken
machte. Die gegnerischen Spieler standen fast geschlossen im eigenen
Strafraum, machten die Räume eng, und wieder einmal fanden wir kein
Mittel dagegen. Anders die Fortunen. Von nun an setzten sie im drei
Minutentakt ihre Konter, und schlossen diese, zu unserer aller Verwunderung,
auch alle noch erfolgreich ab. So geschah es, das wir schon zur zur Pause mit
5:0 im Hintertreffen lagen. Einzige Ausbeute auf unserer Seite: Ein "Latten-Streif-
Schuss". Der Mittelstürmer der Fortunen war schon ein Ausnahmespieler, für diese
Spielklasse. Es gelang ihm, das jeder einzelne von uns älter als Ü50 aus sah.
Einige der Tore erzielte er selbst, und bei den anderen war er zumindest beteiligt.
Schadensbegrenzung war diesmal die Devise für die 2. Hälfte, und diese begann
genau so wie die erste endete. Nach dem nächsten Angriff waren wir schon beim
6:0, und auch das 7:0 gelang auf die gleiche Art und Weise. Dann war man satt,
und man gewährte uns für die letzten zehn Minuten noch ein wenig Offenheit.
Diese nutzte Mario zum Ehentreffer. Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, das trotz
dominanter Feldüberlegenheit, so voll in die Hose gegangen ist. Olaf hat 10 Bälle
auf das Tor bekommen. Dabei war er sieben mal Chancenlos und drei gingen daneben.
Das war eine taktische Lehrstunde, wie sie härter nicht hätte ausfallen können.
Wir wissen wo unser Fehler liegen, reden zu jedem Anlass darüber, aber es gelingt uns
fast nie sie ab zu stellen.
D.A.

21.10.2011 WFC Corso 99/Vineta : Depot. Latino 3:1 (0:1)

Endlich mal wieder ein Sieg!
Nach gefühlter Monate langer Erfolglosigkeit, konnte am
Freitag der Anschluss zur Tabellenspitze wieder hergestellt
werden (drei Punkte Rückstand zum Ersten).
Die Angst vor den Fehlern der voran gegangenen Spiele,
lähmte uns aber von Beginn an in unseren Aktivitäten.
Die im Mittel-Feld der Tabelle postierten Latino`s waren
schwer zu spielen. Wie schon so oft in den letzten Wochen,
konnten wir mit unserer Spielweise nicht für großen Schrecken
im gegnerischen Strafraum sorgen.
Latino hatte die besseren Tor-Möglichkeiten, von denen sie dann
auch in der 15.Minute eine nutzten. Mit einem Glücksschuss aus
zwanzig Metern, erzielten sie ihre Führung, die dann auch bis zur
Pause bestehen blieb.
In der Halbzeit wurden diesmal dann auch keine taktischen
Maßnahmen besprochen. Was fehlte lag auf der Hand.
Nur mit mehr Biss und schnellerem Spiel, war diesem Gegner bei
zu kommen!
Mario stimmte die Truppe, mit der Parole "Bedingungsloser Kampf"
neu ein.
Sofort nach Beginn der zweiten Runde war die Wirkung dieser Worte
zu spüren. Alle setzten dieses um, und der Gegner begann zu schwimmen.
Olaf musste, nach einer etwas unglücklichen ersten Halbzeit, nun doch noch
ins Spiel-Geschehen eingreifen, und mit guten Aktionen, bei gelegentlichen
Kontern der Gäste, einen höheren Rückstand verhindern.
Zum Ausgleich benötigten wir noch die Hilfe der gegnerischen Abwehr.
Unter Druck gesetzt, stocherte man den Ball ins eigene Tor.
Der noch in der Vorwoche als "Eintänzer" aufgetretene Hansjörg (nach langer Pause),
machte eine enorme Verwandlung durch, mutierte zum Fighter, und grätschte
den Ball zur 2:1 Führung über die Linie. Das brachte mehr Sicherheit in unser Spiel,
und eine gute Aktion nach der anderen wurde gestartet.
Unserem Duracell-Gummi-Hasen, musste man nach den Auswechslungen die Batterien
raus nehmen, sonst wäre der noch außerhalb des Spielfeldes die Linie rauf und
runter gerannt. Wo nimmt man in diesem Alter nur die Luft her?
Mario war es, nach seinem Appell, den er auch beispielhaft umsetzte, vorbehalten den
Endstand ein zu leiten. Aus dem eigenen Strafraum nahm er den Ball mit bis vor das Tor
der Gäste, sah den besser postierten K-W, 3:1 und der Sack war zu!
In der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft erkennen was in ihr steckt und der
Jubel über den Sieg war verständlicher Weise groß. Mit Marko, der heute sein
erstes Spiel für uns machte, haben wir einen "dicken Fisch" mit ins Boot gezogen.
Aber auch all die anderen machten heute in der zweiten Halbzeit alles richtig.
Wenn es uns gelingen sollte, das volle Programm über sechzig Minuten
ab zu brennen, muss man sich um die Zukunft diese Truppe keine Sorgen
machen.
Das Spiel wurde zweimal unterbrochen. Gleich nach dem Anpfiff um eine
Gedenk-Minute für Ela abzuhalten, und nach 10 Minuten, als Solidaritäts-
Beweis gegen Gewalt an Schiedsrichtern.

Eine Kegel-Bahn im Club-Heim Rehberge (Afrikanische Str. 42) habe ich reservieren
lassen. Dort können wir am 12.11. in der Zeit von 13-17 Uhr unser Unwesen
mit härteren Kugeln treiben.

D.A.

10.10.2011 SV Buchholz -- WFC-Corso-Vineta 5:1 (0:1)

Nach unserer anfänglichen Sieges-Serie, fällt es mir nicht ganz
leicht innerhalb von vier Tagen das zweite Mal über eine 5:1
Niederlage zu berichten.
Im Gegensatz zu unserem Freitagsspiel, hatten wir es diesmal
nun wirklich nicht mit einem Gegner zu tun, der diese Höhe der
Niederlage rechtfertigen könnte.
Montag Abend, Schei....-Wetter, und ein Auswärtsspiel. Diesmal
keine guten Voraussetzungen?
Wir versuchen unser Spiel ruhig und abwartend zu gestalten.
Der Gastgeber übernimmt die Initiative, aber unsere Abwehr steht zu
diesem Zeitpunkt sehr geordnet, und wir beschränken uns auf
gelegentliche Konter, die Buchholz aber auch nicht vor unlösbare
Probleme stellt. Aber dennoch sorgte einer dieser Vorstöße in der
15. Minute für unsere Führung durch Gummi, der auch heute wieder
durch seine enorme Laufbereitschaft auffiel (Vorlage Fredi) Doch mit
diesem Treffer machte man die Buchholzer erst mal richtig wütend.
So gestalteten sich dann auch ihre Angriffe, in der noch verbliebenen Zeit
bis zum Pausen-Pfiff.
Die zweite Hälfte beginnen die Gastgeber erneut unser Tor zu attackieren,
doch bietet sich gleich nach dem Wieder-Anpfiff eine riesige Möglichkeit,
unsere Führung aus zu bauen. Eigensinnig wird diese Chance verspielt.
Im direkten Gegenzug fällt der Ausgleich, und unmittelbar danach auch noch
die Führung. Nun gelingt gar nichts mehr, weder Vorn noch Hinten. Zwei weitere
Treffer lassen Buchholz uneinholbar entschwinden. Kurz vor dem Ende dann der
Gipfel der Demütigungen. Der gegnerische Torsteher beginnt im eigenen
Strafraum einen Slalom-Lauf. Wie Fahnenstangen um kurvt er unsere Leute, und
kann zu allem Überfluss, auch noch das direkte Duell gegen unseren Keeper für
sich entscheiden. Der Schluss-Pfiff erspart uns weiteres.
Die anderen Niederlagen waren noch erklärbar. Aber diese Buchholzer waren vom
Spieler-Potential bestimmt nicht höher einzuschätzen als unsere eigenen Leute.
Allerdings waren sie an diesem Tage aggressiver im Zweikampf, und ihr Passspiel
landete nicht so oft beim Gegner wie das unsere, einfach manschaftlich
geschlossener. Es zeigte sich schonungslos, das wir zur Zeit nicht in der Lage sind,
etwas über einen längeren Zeitraum durch zu setzen. Die Laufwege sollten besser
abgestimmt sein, die Fehlpässe müssen drastisch reduziert werden und im
Angriffs-Zentrum fehlt es gänzlich an Durchschlagskraft.
Die anfänglichen Erfolge erweckten in uns eine Sicherheit, die nun ins Gegenteil
um schlägt. Die sorglose Frische der ersten Begegnungen ist uns zur Zeit abhanden
gekommen. Aber wir sind ja ein "junges" Team, diese kleine Negativ-Serie werden
wir doch in den Griff bekommen???

D.A.

07.10.2011 WFC Corso 99/Vineta : FC Internationale II 1:5 ( 0:4 )

Internationale, hieß unser Gegner im heutigen Pokal-Treffen.
Bezirksligist wie wir, mit ähnlichem Tabellenstand.
Die Gäste reisten nur mit acht Spielern an. Wir hingegen hatten heute
fast die komplette "Kapelle" beieinander. Vier Einwechselspieler standen
parat, um die Frischluft-Zufuhr zu gewährleisten. Super günstige
Voraussetzungen also. Doch was dann über uns herein brach hatte sich
niemand träumen lassen.
Der Spiel und lauf starke Gegner setzte uns derart unter Druck, das wir
fünfzehn Minuten brauchten, um überhaupt einen konstruktiven
Spielzug in Erwägung zu bringen. Da stand es aber bereits 3:0 für die
Gäste! Und an diesen Toren waren wir durch Fehlpässe und mangelhaftem
Stellungsspiel maßgeblich beteiligt.
Die Chancen-Auswertung war die einzige Schwäche im Spiel der Internationalen.
Unser Routinier Detlev kam dann doch noch auf das Feld. Er konnte sich zwar
nicht zum Retter des Spiels hervor heben, es gelang ihm aber wenigsten die
elementarste Ruhe in die Mannschaft zu bringen.
Wir mussten bis zur Pause zwar noch einen weiteren Treffer schlucken, aber
das Chaos wurde überschaubarer.
In Runde zwei wollten die Gäste dort weiter machen, wo sie aufgehört hatten.
Die in der Halbzeit angesprochenen Richtlinien wurden besser eingehalten,
und man konnte sich von dem enormen Druck etwas befreien. Plötzlich kamen
auch bei uns, teilweise ansehnliche Spielzüge zu Stande. Doch das nächste Tor
fiel dann doch wieder für die Gäste.
Gummi, unser bester Feldspieler an diesem Tage, erzielte nach einer schönen
Kombination, dann den "Anschlusstreffer".
Mag sein das Internationale einen Gang zurück schaltete, unser Torsteher mit
großen Paraden schlimmeres verhinderte, oder unsere Abwehr einfach nur
besser postiert war? Ein Mix aus allen geschilderten Varianten wird der Wahrheit
wohl am nächsten kommen. Auf alle Fälle gelang den Gästen nicht mehr all zu viel,
und wir konnten die zweite Hälfte im Remis beenden. Wie man schon während des
Spiels erfuhr, bestand Internationales Mannschaft zu zwei Dritteln aus Spielern der
ersten, die in der Verbands-Liga aktuell einen guten Mittelplatz einnimmt
Alles legitim, aber in gewissem Sinn auch eine Wettbewerbs-Verzerrung.
Pokal abgehakt, keiner muss sich mehr Urlaub für das Endspiel aufsparen, weite
Reisen bleiben uns erspart, und niemand geht mehr das Risiko einer Erkältung ein,
wenn übermächtige Gegenspieler an ihm vorbei ziehen.
Also volle Konzentration auf die Punktspiele, da lässt sich noch einiges bewegen!
Männer, den Kopf hoch, bereits am Montag kann man die negativen Eindrücke beseitigen.

Zur Stärkung, und zum Wiederaufbau der verlorenen Pfunde, hatte unser Kapitän Olaf,
ein ganzes Blech leckeren, selbst gemachten Bienenstich mitgebracht. (oder hatte den
doch Frauchen zubereitet). Wie auch immer? Danke Familie Herrmann.
Vor seinem Aufbruch übergab er Fredi einige Stücken zur Verwaltung.
Nun ratet mal wo dieser Rest geblieben ist?
Auch kam große Freude auf als Deta nach dem Duschen seine neue Reiz-Wäsche Kollektion-
von Puma vorführte. Es sah aus wie Puma, es stand Puma drauf, es roch wie Puma. Ob nun
auch Puma drinnen ist? Diese letzte Frage blieb dann doch offen.

D.A.

30.09.2011 TSV Rudow : WFC Corso 99/Vineta 3:1 (1:1)

Anlässlich meines Geburtstages, überreichte mir Fredi vor dem
Spiel, ein liebevoll hergerichtetes Präsent von der Mannschaft,
über das ich mich sehr freute. Nochmals vielen Dank!
Dann überlegten alle kurz, und man war der Meinung, zu viel
Freude kann für einen Mann meines Alters aber auch schädlich
sein. Mit Rücksicht auf meine Gesundheit vergeigte man dann
doch lieber das Spiel.
in Anbetracht der fehlenden, oder angeschlagenen Kameraden,
wäre ich mit einem Punkt schon sehr zufrieden gewesen.
Wir begannen nervös und leisteten uns in der vorwärts
Bewegung einen Fehlpass nach dem anderen. Diese Chancen
nahmen, die sich ansonsten eher passiv verhaltenen Gastgeber,
gerne an. Und man erspielte sich, auf einmal hellwach, die besseren
Möglichkeiten. Wir hingegen, konnten vor dem gegnerischen Tor nur
wenige Akzente setzen. So gelang den auf unsere Fehlpässe lauernden
Rudowern auch in der Mitte der 1. Halbzeit die Führung. Plötzlich begannen
wir mit klügeren, kürzerem Zuspiel unseren Spielaufbau sicherer zu machen.
Massel wurde im Strafraum gefoult, und Mario verwandelte, den daraus
resultierenden Strafstoß sehr sicher. Der Pausen-stand war perfekt und
entsprach genau meinen Wünschen. Nur leider war das Spiel noch nicht
zu Ende.
Wiederum begann man auch die zweite Hälfte ähnlich unsicher wie die erste,
und die Folgen waren ab zu sehen. Unser Torwart und das Aluminium verhinderten
erst einmal schlimmeres. Doch wenig später gelang, den sich wirklich auf ein
Minimum eingeschränkten Rudowern, die eigentlich verdiente Führung.
Ein weiterer neun Meter, des guten Schiedsrichter (diesmal für Rudow), machte den
Sack zu, und das End-Ergebnis stand fest. Wir waren ständig bemüht, doch die
Rudower Abwehr stand sicher. Es war auf unserer Seite an diesem Tage niemand
zu sehen, der wirkliche Gefahren hätte herauf beschwören können. Und so wurde
die inoffizielle Tabellen-Führung, an den cleverer spielenden Gegner ab gegeben.
Der extra aus seiner neuen Heimat (600 km) angereiste Ronni, machte sein Ü50
Debüt und war nach Jahren der Fußball-Abstinenz noch gar nicht so schlecht.
Leder schleicht sich immer wieder der alte Lapsus ein, den Mannschaften inne
haben, die kurz vorher noch auf einem Groß-Feld zu Hause waren.
In den gewonnenen Partien gelang es uns diesen einzuschränken. Wenn
diese Fehler weiter reduziert werden können, werden wir mit Sicherheit unseren
Weg erfolgreich weiter gehen.
So und nun genug der Niederlagen. Im Pokal am Freitag (7.10. Treffp. 18 Uhr)
wird mal wieder gewonnen!!!! Mein Herz wird das schon aushalten.

D.A.

VFB Einheit zu Pankow II--WFC-Corso-Vineta 2:0

WFC-Corso-Vineta--SV Blau-Gelb Berlin Gast nicht angetr.

WFC-Corso-Vineta Ü50 -- WFC-Corso-Vineta Ü40I 1:8

Noch während meines Urlaubs fand das Punkte-Spiel beim
VFB statt, und man durfte sich schon einmal ans verlieren gewöhnen.
Wie mir berichtet wurde, war das aber kein großes Problem.
Man spielte in jeder Beziehung voll mit, hatte an diesem Tag allerdings
Defizite in der Chancen-Auswertung und wie schon in den voran
gegangenen Alters-Klassen, auch mit dem Natur-Rasen.
Keiner war böse, und das es uns auch mal erwischen musste war ohnehin
klar.
Noch am Freitag-Morgen arrangierten wir kurz entschlossen ein
Freundschafts-Spiel gegen unsere eigene Ü40.
Hübi gelang es ganz kurzfristig, eine schlag-kräftige Truppe, noch für den
selben Tag zu formieren. Unser Kader reduzierte sich vor dem Anpfiff
auf acht Recken. Angesprochene, auf dem Platz erschienene Alt-Liga-
Kameraden, wollten uns lieber bei einem Bierchen siegen sehen, als uns
dabei zu helfen. Nur Klaus Müller wechselte noch einmal sein Hemdchen,
um uns nicht ganz von vorn herein in Unter-Zahl geraten zu lassen.
Man musste sehr früh in Erfahrung bringen, das wir gegen diese
schon über viele Jahre zusammen spielende "Junge Truppe" , wenig
Chancen auf einen Sieg haben werden.
Die ersten beiden Tore der Ü40 fielen sehr schnell. Es gelang Gummi noch,
mit seinem Tor, uns auf 2:1 heran zu bringen. Aber dann nahm das Schicksal
seinen Lauf und die Jungs von der Ü40 bauten ihre Führung bis zur Halb-Zeit
noch auf 4:1 aus. Das ging auch munter in der 2. Runde so weiter, so das wir
uns am Ende mit 8:1 geschlagen geben mussten.
Die Höhe der Niederlage, könnte darauf schließen lassen, das wir völlig daneben
lagen, das war aber nicht so. Auch wir produzierten zwischen zeitlich gute
Spielzüge, waren am Ende dann aber immer wieder den einen bewussten
Schritt zu langsam. Jeder einzelne war sich bestimmt vorher schon darüber im
Klaren, das ein Unterschied von 10-20 Jahren in diesem Alter nicht mehr zu
kompensieren geht, glauben wollte es aber doch keiner, und die Bestätigung kam.
Detlev Liese muß diesen Ausgang wohl geahnt haben. Er hatte vorher zwei Flaschen
hoch prozentiges Schmerzmittel organisiert, das sofort verabreicht wurde und dann
auch ganz schnell wirkte.
Die Ironie des Schicksals war, wie dicht Gut und Böse beieinander liegen. Durch die 6:0
Wertung des ausgefallenen Punktspiels waren wir aber, zumindest rein rechnerisch,
an der Tabellen-Spitze unserer Liga! Das gab es zu feiern und die "Klatsche" wurde
als missglückte Trainings-Einheit abgehakt.
Was Schmerzmittel so alles bewirken können.
Und noch was Männer!!! Die Gegner am Freitag haben wieder unser Alter.

D.A.

09.09.2011 WFC Corso 99/Vineta : BW Hohenschönhausen 3:0 ( 1:0 )

In Weltmeisterlicher Form befand sich unser Torwart Olaf. Was der Dicke gehalten
hat brachte die Gäste förmlich an den Rand der Verzweifelung. Nach anfänglichem
Abtasten sollten die Fronten schnell geklärt werden. Doch der Gast sprach da ein
Wörtchen mit. Waschke stellte aber nach gut einer viertel Stunde das 1:0 her.
Die Gäste bestürmten vehement unser Tor. Scheiterten aber immer wieder an Olaf.
In der zweiten Hälfte musste man sich weiterhin den Angriffen der Hohenschönhausener
erwehren. Doch erinnerte man sich an die Konterstärke. Das brachte Luft.
So erzielte Schneider mit einem Doppelpack den 3:0 Vorsprung. Es hätten aber noch
mehr Tore fallen können. Sogar müssen. Doch ging man mit den möglichkeiten
zu sorglos um.

04.09.2011 Wartenberger SV : WFC Corso 99/Vineta 1:2 ( 0:1 )

Das war der dritte Streich! Der nächste folgt sogleich?
Durch berufliche und familiäre Verpflichtungen hatte sich
unser Kader an diesem Wochenende doch erheblich reduziert.
Neun "Alte Recken" blieben übrig, und Ängste tauchten auf,
ob die wohl ausreichen werden?
Unbegründet, wie sich später herausstellen sollte.
In den ersten zehn Minuten bemühte man sich etwas
unsortiert, eine schnelle Führung vor zu legen.Und so eröffnet
man dem Gegner, wie schon in den vorangegangenen Spielen,
wieder einmal Möglichkeiten, die unser "Ersatz-Torwart" dann
verhindern musste.
Doch plötzlich war der Lern-Prozess abgeschlossen, und man
spielte Risikolos aus einer sicheren Abwehr heraus.
Mario und Massel blockten hinten alles ab, brachten die
Mittelfeldspieler Raf und Detlev gut ins Spiel, die wiederum suchen
den nicht zu übersehenden Anspiel-Punkt Fredi im Center,
der den Ball dann sofort an den nachrückenden Sandor weiter
gibt. Das klappte einige male hervorragend und so endstand
dann letztendlich auch unser lang verdiente Führungstreffer
durch Sandor. Der gute Gäste-Torwart und das Aluminium,
verhindern eine deutlich höhere Pausen-Führung.
Das alles fand gegen eine eingespielte Truppe statt, die
noch in der letzten Saison, für Wartenberg als erste Mannschaft.
in der obersten Liga spielte, und nur absteigen musste weil der BFV,
die eingleisige Verbandsliga eingeführt hat.
Kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit baute der hervorragend
aufgelegte Sandor, mit einem weiteren Treffer, unsere Führung auf
2:0 aus. Alles schien perfekt zu laufen.
Doch dann kam Dramatik mit ins Spiel, unser Torsteher verletzte sich
am Fuß, und musste das Spielfeld verlassen. Erst einmal Ratlosigkeit.
Wer hat schon Reserven für die Reserve? Raf übernimmt diesen Part
ohne lange zu überlegen. Aber zwanzig Minuten "ohne" Keeper,
kann das gehen?
Diszipliniert riegelt man schon im Mittelfeld ab. Und bei den wenigen
Aktionen der Wartenberger, die dann doch unser Tor bedrohten, war
Raf auf dem Posten. Und wenn es dann schon sein musste, ließ er
sich auch nur von Mario überwinden. Dieser brachte noch seinen Fuß
in den Schuss der gegnerischen Angreifer, und fälschte unhaltbar ab.
Es waren nun noch knapp fünfzehn Minuten zu überstehen.
Aber kaltblütig meisterte man diese Situation und erspielte sich sogar
noch einige Tor-Möglichkeiten.
Abpfiff, und der Jubel war so groß, als hätten wir schon im ersten Spiel
die Meisterschaft gewonnen.
Willi Brand sagte unmittelbar nach der Wende einmal: "Hier wächst
zusammen was zusammen gehört!" Anzeichen sind auch in unserem
Falle vorhanden. In den Geschichts-Büchern wird man davon nichts
finden, aber bei uns sollte das natürlich schneller gehen, denn zwanzig
Jahre Still-Stand, können wir uns in unserem Alter nicht mehr erlauben.
Aber bei dem Tempo unser Lernfähigkeit braucht man sich darüber
eigentlich keine Gedanken machen. Ganz sicher werden wir auch bald
auf unseren Meister treffen, aber das wird hoffentlich noch ein wenig
dauern, und dann wird man auch mit einer Niederlage klar kommen.
Interesse und Ehrgeiz sind riesig, und solch einen Start hatte wohl in
seinen feuchtesten Träumen keiner erwartet.
Ronni`s Verletzung stellte sich zum Glück nach einer ärztlichen
Untersuchung (Röntgen), nicht als der befürchtete Mittelfußbruch heraus.
Gute und schnelle Besserung wünschen wir dir alle!
So ich bin nun mal kurz weg, ihr holt am besten noch ein paar Punkte,
und dann sehen wir uns am 16.09. um 18 Uhr im "Alt-Wedding" zu
unseren 1. Hauptversammlung!!!
Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Es geht um die Wahl eines
Spielführer und viele wichtige organisatorische Belange. Ansprech-Partner
während meiner Abwesenheit ist für euch nun Mario.
Detlev Adam

26.08.2011 WFC Corso 99/Vineta - SSC Teutonia Spandau II 3:2 (0:1)



Unser zweiter Auftritt endete mit dem zweiten Sieg!
Allerdings machte man sich den Erfolg schwerer als nötig.
Bei tropischen Temperaturen begannen wir wieder forsch
die Spandauer unter Druck zu setzen, doch sorgten unsere
unkonzentrierten Abspiel-Versuche immer wieder für gefährliche
Konter der Gäste. Glück, und unser glänzend aufgelegte Torsteher,
verhinderten einen frühen und unaufholbaren Rückstand.
Kurz vor dem Pausen-Pfiff erwischte es uns aber doch noch.
Ohne überhaupt nur einen eigenen Spielzug aufgebaut zu haben,
erzielte Teutonia das 1:0 und somit den Pausen-Stand.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste endete.
Wir waren außer Stande die Überlegenheit in Tor-Erfolge umzusetzen.
Die nur mit einem Auswechselspieler angereisten Gäste, hatten einige
clevere Männer in ihren Reihen, die es immer wieder verstanden, aus
unseren Fehlern Tor-Möglichkeiten für sich zu erarbeiten, und dann
auch wirklich das Ergebnis auf 2:0 auszubauen.
Doch nun platzte endlich auf unserer Seite der Knoten. Die letzten
fünfzehn Minuten reichten dann aus, um aus dem 0:2 eine 3:2 Führung
zu erspielen.
Alle gingen dabei noch einmal bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, und
sicherten, den zu diesem Zeitpunkt in weite Ferne gerückten Einzug in die
nächste Pokal-Runde.
Hansjörg, (2 Treffer) Detlev mit einem Tor, der schon zu Beginn gelobte Olaf,
und der schon fast 56jährige Dauer-Läufer Raf waren diesmal die Garanten
unseres Sieges.
Ingolf und Horst fehlte es (nach langjähriger Fußball-Abstinenz) noch an Kraft.
Aber weitermachen, ihr seit auf einem guten Weg.
Hoffentlich lässt sich diese positive Serie weiter führen, damit die ersten drei
Punkte in Wartenberg eingefahren werden können.

Detlev

19.08.2011 WFC Corso 99/Vineta -- SC Borsigwalde 4:2 (2:1)

Premiere der Ü50!

Zwölf Akteure standen zur Verfügung um das erste mal in der über
einhundert jährigen Geschichte des Vereins das Hemd einer
Ü50 Mannschaft zu tagen.
Die Anfangs-Formation mit Olaf, Raf, Fredi, Detlev, Massel, Mario
und Ka-We begannen, als hätten sie 110 Jahre nichts anderes
getan als in einer Mannschaft zu spielen. Zehn Minuten brannte
ein Feuerwerk auf das Tor der Gäste ab. In dieser Zeit erzielte Mario
auch die verdiente Führung. Doch wie es bei älteren Herren so üblich
ist, schaltete man anatomisch bedingt, mal vorübergehend einen Gang
zurück. Durch diese Schon-Haltung gelangen dem Gegner einige
gefährliche Konter und auch der Ausgleich. Man wechselte öfter,
und die dafür zur Verfügung stehenden,(Klaus, Gummi, Hotte, Henry
und Andre`) sicherten sich alle, auch ihren Anteil daran, das wir bis
zum Pausen-Pfiff den alten Abstand wieder herstellen konnten. (Andre`)
In der Pause, fand Detlev unser Routinier, und einziger Ü50 Erfahrene,
die richtigen Worte, um auf das fehlerhafte Abwehr-Verhalten unseres
Teams hinzuweisen. Oldies sind zwar nicht mehr ganz so leistungsfähig,
aber dafür hat man gelernt mit seinen Kräften umzugehen.
Also beschloss jeder einzelne für sich: "Angreifen gut und schön, aber
wieder zurück laufen? Dann bleib ich doch lieber gleich hier."
Damit überließ man den Reinickendorfern fast vollends das Spielfeld,
daraus resultierte dann auch bald der Ausgleich. Das ging aber nun auch
wieder gegen die Ehre. Für die letzten zwanzig Minuten mobilisierte
man noch einmal alle Kräfte, so das Mario und Fredi den viel umjubelten
ersten Sieg klar stellen konnten.
Fazit: Das Spiel war so schon nicht schlecht anzuschauen, wenn jeder,
sich die Motorik eines Ü50 Spiels zu eigen gemacht hat, wird sich hier
ein gutes Team entwickeln.
Leider verletzten sich während des Spiels, Mario und Henry(erstes Spiel
nach ca.10 Jahren),hoffentlich nicht so schwer, das sie längere Zeit
nicht zur Verfügung stehen können. Auf diesem Wege gute Besserung.
Wir brauchen euch wieder!
Im abschließenden Therapie-Gespräch kamen Ansichten, über die Libido
des Mannes zwischen fünfzig und sechzig zur Diskussion, die eigentlich
Forschungs-Würdig wären. Noch vor ganz kurzer Zeit, wäre gleich nach
dem Spiel ein Besäufniss gestartet worden, heute so etwas, aber auch
das gehört zum älter werden. Nun steht das erste Pflicht-Spiel an, lasst
es uns angehen.
Detlev Adam

Die ersten Termine des Ü 50 Teams stehen fest.

Am Freitag den 12.08.2011 findet für Interessierte von 18.00 bis 19.00
ein Schnuppertraining statt.

Eine Woche später am 19.08.2011 dann das erste Testspiel. Anpfiff auf der
Ofenerstrasse ist dann 19.00 Uhr

Neu in dieser Saison ist das Ü-50 Team.

Unsere Superoldies wollen sich endlichmal mit Gleichaltigen Spielern messen.
Ob sie was reissen wird sich zeigen . Wir wünschen aber viel Erfolg.