1.C-Jugend
Berliner Brauereien - WFC Corso/Vineta 18:0
Hier heißt es nur noch durchhalten.
Nachdem wir uns von einigen Spielern, deren Benehmen einfach nicht zu ertragen war,
trennen mußten, hat der Rest schwere Zeiten vor sich.
Immer wieder muß die Mannschaft mit D - Jugendspielern aufgefüllt werden,
um überhaupt noch antreten zu können.
Also decken wir den Mantel des Schweigens darüber.
SG Prenlauer Berg - WFC Corso/Vineta 14:0
Zum Anfang sah es nicht nach einer derartigen Schlappe aus, aber schwere
individuelle Fehler, vor allem von Volkan und Fevzi führten bald zu einem
uneinholbaren Rückstand.
Wen wundert´s, daß dann der Rest der Truppe auch noch die Lust verlor.
WFC Corso/Vineta - SV Bau Union 1:9
Oh Wunder, man konnte eine gute 1. Halbzeit hinlegen, war dem Gegner
ebenbürtig, ja teilweise sogar etwas besser, aber versäumte das Toreschießen.
Ali 4x allein vor dem Tor, nur ein Treffer gelang, Piotr trifft wieder das leere
Tor nicht. Dafür brachte Lucas mit einem bildhübschen Eigentor den Gegner
in Führung.In der Kabine war man sich einig: Hier geht etwas! Es steht nur 1:2.
Aber weit gefehlt. Zwei weitere mehr oder weiniger schöne Eigentore brachten
den Gegner endgültig auf die Siegerstrasse. Danach wie üblich: Kopf runter,
kein Aufbäumen, nur noch auf den Schlußpfiff warten.
Tagebuch einer Englandreise
1.4.2010
Zu nachtschlafender Zeit (6:00 Uhr) treffen wir uns alle auf dem Flughafen Schönefeld.
Alle? Nein, ein Dauerschläfer (Eser) wehrt sich gegen diese Zeit und erscheint erst gegen 6:30 Uhr, fünf Minuten vor Schließung der Abfertigungsschalter.
Glück gehabt, denn Easyjet schließt immer pünktlich.Der Flug verläuft problemlos und 10 Minuten vor der Zeit landen wir in Gatwick.
Paßkontrolle ohne Schwierigkeiten und dann im Bummelzug nach London Victoria. Hier begreifen wir zum ersten Mal, was es heißt sein Leben in vollen Zügen zu genießen.
Mit der U-Bahn zum Hotel. Logisch, um 10:30 Uhr sind die Zimmer noch nicht bezugsfertig, also Taschen und Koffer abgestellt und los geht´s.
Zuerst zum Piccadilly Circus. Hier ist des Sportlers Paradies, das Sportgeschäft Lilywhites.
Nach weinigen Minuten sind die ersten Einkäufe bereits getätigt, nun muß man den ganzen Tag Tüten schleppen. Über den Trafalgar Square, Whitehall, vorbei an den Horseguards geht es zum Parliament Square mit Big Ben und Westminster Abbey.
Die ersten Socken beginnen zu qualmen und dann immer noch der Geschichtsunterricht unseres Trainers. Wen interessiert es schon, wer in Westminster Abbey gekrönt wurde und daß nur die Glocke im Turm Big Ben heißt? Wir sind müde, haben Hunger und wollen endlich ins Hotel, zumal es auch noch zu regnen beginnt.
Also zurück zum Hotel. Essen - na klar Fast Food entweder Burger King, KFC, Subway oder Mc Donalds alles in der Nähe des Hotels. Hier steigern wir in den kommenden Tagen mächtig den Umsatz.
Zurück im Hotel beschwert sich Musti über das Zimmer und das Hotel. Anscheinend hat er für den Minipreis einen absoluten Palast mit goldenen Wasserhähnen erwartet.
Kurze Pause und dann kommt der erste Höhepunkt: Unser Trainer hat es geschafft, für die ganze Mannschaft Karten für Fulham gegen Wolfsburg zu besorgen. Nun sitzen wir hinter einem Tor, frieren etwas, sehen aber vor allem in der 2. Halbzeit ein gutes Spiel. Unser Trainer jubelt für Fulham, schließlich ist er ja Mitglied in diesem Verein.
Wir können uns nicht so richtig entscheiden, einge sind für Fulham, andere feuern Wolfsburg an.
Nach dem Spiel stolpern wir durch einen dunklen Park zur U-Bahn und freuen uns auf unser Bett.
2.4.2010
Frühstück um 7:30 Uhr. Wer hat sich denn das ausgedacht? Wir wollen ausschlafen, aber unsere Trainer und Betreuer kennen keine Gnade.
Auf geht´s dann zum Riesenrad (London Eye). Die Karten sind vorbestellt und das Wetter geht einigermaßen. Nur zwei Leute packt die Höhenangst und sie kneifen.
Die wissen gar nicht, was sie versäumt haben.
Danach - Bootsfahrt auf der Themse. Die hätte ganz gemütlich sein können, wenn da nicht die laufenden Geschichtsstunden unseres Trainers wären. Wer soll sich denn das alles merken? Warum die Fenster das Wort OXO ergeben, warum das Monument gerade da steht wo es steht, wo die originale London Bridge jetzt steht?
Am Tower steigen wir aus, aber noch bleiben wir von der Besichtigung verschont. Mit dem Bus geht es über die Tower Bridge und dann nach Covent Garden.
Das waren die alten Markthallen von London. Jetzt viele Geschäfte, Stände usw. und einige Freizeitkünstler, die da auftreten. Zu Fuß geht es dann zum Leicester Square, dem Vergnügungszentrum von London. Kinos, Theater, Restaurants en masse. Gott sei Dank kommt unser Trainer nicht auf die Idee, mit uns ins Theater zu gehen, wir hätten ja eh bloß Bahnhof verstanden. Essen wie üblich Fast Food, nur abends gibt es mal was anderes. Unsere Betreuer gehen nämlich einkaufen.
3.4.2010
Ostersamstag.
Frühstück wie üblich vor dem Aufstehen. Einige passen schon und schlafen lieber etwas länger.
Aber endlich ist Fußball für uns angesagt.
Es hat die ganze Nacht geregnet, da werden die Plätze ja entsprechend aussehen.
Fahrt mit der U-Bahn zur Baker Street. Ist hier nicht Mme Tussaud? Aber das interessiert heute nicht. Nach einem längeren Fußmarsch durch den Regent´s Park erreichen wir "The Hub". Hier sind die Umkleidekabinen, aber der Chef ist noch nicht da.
Es muß erst noch ein einigermaßen bespielbarer Platz gesucht werden, denn es steht so ziemlich alles unter Wasser.
Auf einer etwas entfernt gelegenen Spielfläche bestreiten wir dann ein Kleinfeldturnier. Alles läuft einigermaßen gut, nur Ali und Jeremy schießen ein paar unfreiwillige Purzelbäume auf dieser rutschigen Piste. Piotr fühlt sich Kleinfeld wesentlich wohler und macht einige schöne Tore und auch Maurice im Tor zeigt eine gute Leistung.
Die Vorrunde überstehen wir ungeschlagen und das Halbfinale können wir auch mit 2:0 gewinnen.
Leider verlieren wir das Endspiel mit etwas Pech 0:1 gegen einen ziemlich starken Gegner. Aber ein zweiter Platz ist ja auch mal was, zumal Piotr und Maurice noch Ehrenpokale erhalten.
Auffällig ist, daß wir als einzige Mannschaft eine Umkleidekabine benutzen. Die anderen Spieler kommen schon umgezogen zum Turnier und fahren auch so nach Hause.
Komische Sitten. Wir ahnten ja da noch nicht, was uns am Sonntag blühen würde.
Zurück zum Hotel. Einige fahren mit unserem Trainer noch zu einem Zweitligaspiel von QPR. Der Rest macht Pause.
4.4.2010
Ostersonntag.
Statt Ostereier, Frühstück zur üblichen Zeit.
Danach Aufbruch in Richtung West Ruislip, wo wir gegen Ickenham Youth FC spielen sollen.
Aber die U-Bahn hat wohl etwas dagegen. Der Verkehr auf der Centralline wird vorübergehend eingestellt. Aber anders kommen wir nicht zum Spiel.
Also warten. Nach vierzig Minuten geht es ein paar Stationen weiter. Wieder aussteigen und nochmal 20 Minuten warten. Endlich kommt ein Zug, der uns zum Ziel bringt.
Wir werden schon erwartet. Nach kurzem Fußmarsch erreichen wir den Platz. Aber wo umziehen? Kabinen gibt es keine, die gegnerischen Spieler erscheinen wie gehabt bereits umgezogen zum Spiel. Also umziehen in freier Natur, dabei ist es ziemlich kalt. Der Platz ist eine ziemliche Buckelpiste. Aber er ist nicht Schuld an unserer 1:4 Niederlage. Die Abwehr und auch unser Keeper bringen einige absolute Korken, Piotr trifft nur einmal obwohl er mehrere Riesen hat und so kassieren wir eine etwas unverdiente Niederlage.
Zurück müssen wir uns etwas beeilen, denn wir haben noch Karten für das Premierleaguespiel Fulham - Wigan.
Aber die U-Bahn läßt uns wieder ziemlich lange warten. Nur noch schnell die Sachen zum Hotel gebracht und dann geht´s gleich zum Spiel.
Das war dann diesmal nicht so doll, aber Fulham gewinnt wenigstens.
Danach haben wir Freizeit, nur unser Trainer seilt sich ab. Er erzählt was von "noch etwas erledigen müssen". Was das wohl ist?
5.4.2010
Hey, Trainerchen hat gestern noch Karten für Mme. Tussaud besorgt. Das wollte er also erledigen.
Es ist ziemlich voll und trotz reservierter Karten für 10:30 Uhr müssen wir ewig warten. Dann aber rein. Leider zersplittert sich unsere Gruppe etwas.
Hat auch sein Gutes, dann kann uns Trainer nicht wieder mit Geschichtsunterricht nerven. Die ollen Politiker, die da rumstehen interessieren uns sowieso nicht und was gehen uns Könige und die Beatles an, nee lieber Michael Jackson, David Beckham usw. und vor allem das Gruselkabinett.
Nachmittags fahren wir zu einem Drittligaspiel von Charlton Athletic. Na ja, die große Erfüllung war der Kick aber nicht, da machen wir lieber ein paar Faxen und ärgern die Ordner ein bißchen.
6.4.2010
Pöh, der Besuch des Towers ist angesagt. Das kann ja heiter werden. Da wird uns unser Trainer ja wieder mit stundenlangem Geschichtsunterricht nerven.
Hatte der kein anderes Fach in der Schule in dem er aufgepaßt hat? Na ja, wenigstens ist es nicht so voll und das Wetter ist auch einigermaßen gut. Ganz interessant waren ja die Kronjuwelen und auch die Ritterrüstungen und Kanonen usw. Die Story mit den Raben ist ja auch nicht ohne, aber wer glaubt schon an solche Sagen.
Jedenfalls sind uns die drei Stunden im Tower viel zu viel, wie sollen wir da abends noch vernünftig Fußballspielen?
Wenigstens spendiert Trainerchen jedem noch ein Eis, war ja auch mal Zeit.
Zum abendlichen Spiel müssen wir nach Iver, etwas außerhalb von London.
Der Busfahrer kennt wohl seine eigene Strecke nicht und läßt uns viel zu früh aussteigen.
Zu Fuß erreichen wir das Evreham Sportscentre. Aber was heißt hier Sportscentre? Ein Gebäude mit 4 Umkleidekabinen, ein holpriger Rasenplatz und ein Kleinfeld.
Russell, der Manager unseres Gegners Thamesvalley Youth FC, erzählt, daß sie für die Nutzung der Anlage im Jahr 5000 GBP (Pfund, ca. 5600 Euro) bezahlen müssen.
Als wir ihm erzählen, daß bei uns die Nutzung vollkommen frei ist, kann er das kaum glauben.
Wir legen eine vollkommen miese erste Halbzeit hin, es steht 0:5.
Was folgt ist ein Donnerwetter allererster Güte. Von wegen Ehre und so. Aber es wirkt. Die zweite Halbzeit gewinnen wir mit 3:1, wobei Piotr das schönste Tor des Tages macht. Da klatscht sogar der Gegner Beifall. Das verhindert zwar eine 3:6 Niederlage nicht, hält aber das Ergebnis noch einigermaßen erträglich.
Danach mischen wir die Mannschaften und knödeln noch ein bißchen herum, hier heißt das Kickabout.
Das war bisher eigentlich der netteste Gegner auf unserer "Tournee", es gab sogar Getränke und Ostereier.
7.4.2010
Zum Frühstück gibt es den angedrohten Testbogen. Trainer will kontrollieren, ob wir auch immer hübsch brav aufgepaßt haben.
Es gewinnt Dariusz vor Luca und Patrick. Alles Streber, das Ende bildet Maurice mit 7 Punkten von 24 möglichen.
Wieso hat sich eigentlich die Mehrheit für den Besuch des Imperial War Museums entschieden. Wissen die nicht, was ihnen da blüht?
Panzer, Kanonen, Raketen, U-Boote, das geht ja noch, aber als sich Trainerchen noch die Extraausstellungen ansehen will, proben wir mal den Aufstand.
Ergebnis: Die Bildungsstreber marschieren weiter in der Ausstellung rum und wir anderen gehen auf den Kinderspielplatz. Nach dem Besuch ist Trainer ziemlich sauer und erzählt was von Kulturbanausen und Schwachmaten. Ist uns so zeimlich egal, wir konnten wenigstens draußen rumtoben.
Die Gewinner der Fragebogenaktion können sich ihre Preise bei Lilywhites aussuchen. Da könnte man schon neidisch werden.
Abends unser letzter Auftritt bei den West Drayton Explorers.
Endlich mal ein etwas besserer Platz, dafür war die Kabine ziemlich schmutzig (noch vom Wochenende).
Nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit können wir uns in der zweiten Halbzeit absetzen und klar mit 6:2 gewinnen. Sogar unsere Führung soll darüber erfreut gewesen sein.
Im Hotel heißt es dann Kofferpacken und Sachen zusammensuchen.
8.4.2010
Abflugtag.
Vormittags machen wir noch eine kleine Rundfahrt und landen endlich beim Hamleys, dem größten Spielwarengeschäft der Welt und auch bei Niketown.
Damit hatte Kai schon die ganze Zeit genervt. Soweit noch vorhanden, wird das letzte Geld noch ausgegeben.
Dann heißt es: Auf zum Flughafen. Alles klappt reibungslos. Nur unser Trainer macht da nicht mit. Der will doch tatsächlich noch einige Tage in London bleiben. Erzählt doch was von erholen und Ruhe haben. Dabei waren wir doch so brav! Oder etwa nicht?
Fazit eines genervten Trainers:
Von der Organisation hat alles geklappt. Die üblichen Suchaktionen nach der Fahrkarte von Jeremy oder dem Personalausweis von Maurice waren dabei Nebensache.
Auch mit dem Lärm wird man leben müssen.
Schade nur, daß der Respekt gegenüber Erwachsenen und auch untereinander kaum vorhanden ist. Das hat letztendlich dazu geführt, daß nach Abschluß der Reise ein Spieler ausgeschlossen werden mußte. Von den 12 Spielern, die an dieser Reise teilnahmen, würde ich 7 unbedenklich sofort wieder mitnehmen.
Einge träumen ja schon vom nächsten Jahr. Aber dann muß ich in Richtung Unterkunft etwas anderes machen. Es gab im Hotel zwar nur eine einzige Beschwerde (am letzten Abend über das Zimmer unserer arabischen Liga) aber der Lärm war manchmal schon kaum noch tragbar. Ich hoffe, daß es der Mehrzahl der Jungens gefallen hat.
D. Schache
28.11.2009 Fortuna Pankow - WFC Corso 99/Vineta 2:7
Der zweite Sieg in Folge und eine erste Halbzeit, in der man fast alles richtig machte. In der Abwehr wurde kompromißlos geklärt und im Angriff auch mal über die Außen gespielt. Folge war eine klare 4:0 Führung.
Ganz anders die zweite Hälfte. Wieder das unsägliche Gemurmel in der in Abwehr, jeder stand dem anderen im Weg, kaum noch Spiel über die Außen, übertriebene Fummelei im Mittelfeld (Lilo), anbieten ein absolutes Fremdwort. Glücklicherweise konnte der Gegner die Schwächen nicht nutzen und unsere Tore fielen im richtigen Moment, wenn auch unter Mithilfe des gegnerischen Torwarts (Zdravkos 5:1).
Unsere Tore erzielten: Ali 3, Piotr 1, Lilo 1 (direkt verwandelter Eckball), Zdravko 1 und Kadir 1 (11 m im Nachschuß).
Endlich der erste Sieg
22.11.2009, 11:31 Uhr. Es ist geschafft, der erste Sieg konnte errungen werden. Mit 7:4 konnte Spandau 06 besiegt werden.
Man spielte lange Zeit nicht nur gegen eine Mannschaft sondern auch gegen den SR, aber auch er konnte letztlich unseren Sieg nicht verhindern.
Kurz nach dem Anpfiff konnten wir bereits in Führung gehen. Bereits einige Minuten später hätten wir die Führung ausbauen können, wenn - ja wenn der SR den fälligen absolut berechtigten Strafstoß für uns gegeben hätte.
Piotr bekam beim Torschuß einen Tritt in die Hacken, aber die Pfeife blieb stumm, mit der Begründung er wäre selbst gestolpert. Absolut lächerlich Herr Schiedsrichter.
Kurze Zeit später fiel der Ausgleich nach einem Aussetzer von Volkan. Was ist nur los mit Dir? Vor einigen Wochen als Verteidiger noch absolut unschlagbar und jetzt Fehler über Fehler.
Bis zum Halbzeitstand von 3:3 gab es ein munteres hin und her. Bei etwas mehr Übersicht in der Abwehr (Dipak) und besserer Chancenverwertung (Ali, Dariusz, Piotr) wäre die Angelegenheit aber schon hier entschieden gewesen.
So aber mußten wir uns noch durch die zweite Halbzeit zittern.
Erst gegen Ende konnten wir uns dann absetzen und den Sieg sicherstellen.
Ein gutes Spiel machte Lilo, aber er muß sich schneller vom Ball trennen und auch mal lange Pässe schlagen.
Ali, Yousef, Zdravko warum heißen Außenstürmer wohl Außenstürmer? Bestimmt nicht weil sie in der Mitte rumtanzen sollen und dort den Raum noch enger machen. Jungs, haltet eure Positionen!
Unsere Tore erzielten: Lilo 1, Ali 3, Piotr 2 und Yousef 1.
In der Vorwoche gab es gegen Bau Union krankheitsgeschwächt und ohne jeglichen Einsatz eine 1:8 Klatsche.
Anscheinend unser Standartergebnis. Dabei war Gegner keinesfalls übermächtig, aber unsere Schlafmützen in der Abwehr machtes es ihm sehr leicht.
Spielerisch war Bau Uinion keinesfalls eine Übermannschaft.
Vielleicht können wir im Rückspiel da einiges wieder geradebiegen.
Desolat, so lassen sich die bisherigen Spiele am besten beschreiben.
Mehrere Spieler sind nur mit ihrer Klappe voraus, aber die Leistung sind dafür grottenschlecht.
Pokal:
Lichtenberg 47 - Corso 9:0
Ohne jegliche Vorbereitung ging man in dieses Pokalspiel. Der Torwart glänzte durch Abwesenheit, so ging dann unser Mittelstürmer ins Tor (Danke Piotr), der aber diese Niederlage nicht verhindern konnte.
Nun gut, es war das erste Spiel einer neu zusammengewürfelten Mannschaft, da war nichts zu erwarten.
Punktspiele:
Liberta - Corso 8:1
Aua, gegen einen nicht wesentlich besseren Gegner gingen wir sang- und klanglos ein.
Woran lag es ?
Keine vernüftige Deckungsarbeit bei gegnerischen Ecken brachten drei Gegentore. Man schaute einfach zu und ließ den Gegner gewähren. Besonders Yousef spielte nach dem Motto: Tu mir nichts, ich tu dir auch nichts.
Im Mittelfeld rackerte Lilo zwar noch, aber er übertrieb die Fummelei und verpaßte zu häufig den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel. Auch Piotr versuchte etwas Kultur ins Spiel zu bringen. Ihm gelang auch der Ehrentreffer.
Dariusz als Abräumer vor der Abwehr aufgestellt, turnte nur vorn herum und brachte sogar das Kunststück fertig, frei vor dem leeren Tor (der Torwart war schon geschlagen) über den Ball zu säbeln.
Mouhamed im Mittelfeld war ein Totalausfall und Ali im Angriff ein absoluter Ego-Spieler. In der Schnelligkeit war er seinem Gegner haushoch überlegen, aber abspielen ist nicht sein Ding. Aus den unmöglichsten Winkeln wird dann aufs Tor geknallt (meistens vorbei oder drüber), die besser stehenden Mitspieler werden einfach übersehen. Hauptsache er kann glänzen, oder was er dafür hält.
BW Buch - Corso 9:1
Das schlimmste Spiel überhaupt. Ohne regulären Torwart (Fevzi wollte lieber weiterschlafen, aber damit ist seine "Karriere" bei uns wohl beendet, denn auf solche "Kameraden" können wir verzichten), ohne jeglichen Mumm und Einsatz gingen wir unter.
Die gesamte Abwehr (auch Kadir der sonst eigentlich noch bemüht ist) unter aller Kanone.
Im Mittelfeld keinerlei Durchschlagskraft, beide Mo(u)hameds Totalausfälle, lediglich Lilo noch bemüht, aber er fand keine Mitspieler. Piotr wirkte diesmal ziemlich müde und Ali hatte seine Schnelligkeit wohl zuhause vergessen.
Ist ja auch kein Wunder, wenn man kaum noch trainiert.
Es kann nur besser werden, denn schlimmer gehts nimmer.
Aber eins steht fest: Wir, Trainer und Betreuer, ziehen diese Sache durch